Pflegeprotokoll für die Froschart Care sheet for the frog species

D e n d r o b a t e s    t i n c t o r i u s   "A z u r e u s"

Familie, ggf. Untergruppe:

Dendrobatidae, Dendrobates tinctorius-Gruppe; nach neueren molekulargenetischen Forschungsergebnissen keine eigenständige Art D. azureus mehr, sondern konspezifisch mit Dendrobates tinctorius

family, subgroup:

Dendrobatidae, Dendrobates tinctorius-group; according to recent scientific results not longer an own species D. azureus, but conspecific with Dendrobates tinctorius

deutscher Name:

Blauer Pfeilgiftfrosch

English name:

blue poison frog

Verbreitung:

Waldinseln der Sipaliwini-Savanne; Surinam, nördliches Südamerika

Distribution:

"forest-islands" within the Sipaliwini-savanna; Suriname, northern South-America

Temperaturspektrum:

tagsüber 24-30 °C; nachts 20-22 °C

temperature range:

daytime 24-30 °C; in the nights 20-22 °C

Tierlänge:

40-50 mm

animal's length:

40-50 mm

relative Luftfeuchtigkeit:

70-90 %; erreichbar durch ein- bis zweimal Sprühen pro Tag

relative humidity:

70-90 %; once or twice misting should be enough

Futterspektrum:

kleinste Futtertiere: Springschwänze, kleine und große Fruchtfliegen, Mikroheimchen und - grillen, Ofenfischchen

food items:

smallest athropods: spring-tails, small and large fruit-flies, micro crickets, oven-fish

Terrarienhaltung:

bepflanztes Regenwaldterrarium mit Wasserstelle; ggf. mit Wasserfall oder Bachlauf; Größe: mindestens 60*60*60 cm für ein Pärchen; es müssen trockene Bereiche vorhanden sein

keeping in captivity:

well planted rain-forest terrarium with access to water; waterfall or small river-stream; size: at least 60*60*60 cm for a pair; there have to be drier zones within the terrarium

Gruppengröße:

1,1 oder 1,2
(Zahl vor dem Komma zeigt Männchen an; Zahl hinter dem Komma deutet auf Weibchen)

group size:

1,1 oder 1,2
(number before the comma indicates males; number behind comma females)

Terrarieneinrichtung/
Terrarienbepflanzung:

Bodengrund und Seiten- bzw. Rückwände am besten aus einer modellierten Styropor-, Torf- oder Korkplattenschicht; Wurzeln, Lianen, Holz- und Rindenstücke; tropische Bepflanzung aus Bromelien, Farnen, Moosen, Rankpflanzen, Orchideen

structure of the terrarium:

soil and walls should be constructed with modelled styrofoam, peat- or cork-plates; roots, vines, pieces of wood and bark; tropical plants like bromeliads, ferns, mosses, tendrils, and orchids

Beleuchtung:

Leuchtstofflampen, UV-Leuchtstofflampen, Energiesparlampen, Niedervolthalogenstrahler, bei besonders hohen Terrarien Metalldampflampen (HQI, HQL)

lighting:

fluorescent bulbs, fluorescent bulbs with UV-radiation, in very high terraria metal-vapourizing lamps (HQI, HQL)

besondere Terrarientechnik:

Zeitschaltuhr; u. U. Beregnungs- oder Nebelanlage

special terrarium technique:

timer; automatic raining or fogging are facultative

Fortpflanzung:

ganzjährig bei entsprechender Feuchtigkeit

breeding:

during the whole year with enough humidity

Lautstärke des Quakens:

kaum hörbar

volume of the call:

almost inaudible

Gelegegröße

normalerweise 4-7 Eier etwa alle 14 Tage

clutch size

normally 4-7 eggs every other week

Bemerkungen:

Weibchen können untereinander unverträglich sein; frisst nur kleinste Futtertiere

further reading:

females can display a territorial behaviour against each other; eats only smallest prey items

Schutzstatus:

Anhang B der EU-Verordnung 338/97

Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES)

Bundesartenschutzverordnung; Anlage 5: Befreiung von der Anzeigepflicht für Haltung und Bestandsveränderung gegenüber der zuständigen Behörde galt nur für die eigenständige Art Dendrobates azureus. Die Zukunft wird zeigen, wie mit der natürlich nach wie vor gleich gut züchtbaren Dendrobates tinctorius Azureus umzugehen ist. Nähere Auskünfte sollten bei den Oberen Naturschutzbehörden bei den Regierungspräsidien bzw. Bezirksverwaltungen erfragt werden.

Schutzstatus davon unberührt; daher Herkunfts- bzw. Nachzuchtbescheinigungen weiterhin erforderlich

protection status:

appendix B of the EU-decree 338/97

appendix II of the Washington Convention (CITES)

weitere Details:

Der Blaue Pfeilgiftfrosch Dendrobates azureus  HOOGMOED 1969

Alle Pfeilgiftfrösche (Familie Dendrobatidae) leben in Mittel- oder Südamerika. Dieser wunderschöne Vertreter bewohnt ein kleines Areal im Süden des südamerikanischen Landes Surinam, die sogenannte Sipaliwini-Savanne. Es soll sich um ein Regenwaldareal mit Bachläufen und riesigen Felsbrocken handeln. Es gibt Tiere mit grober und feinerer Sprenkelung. Die Frösche ernähren sich von kleinsten Arthropoden in der Laubschicht. Die sprichwörtliche Giftigkeit dieser Tiere wird immer wieder diskutiert. Das Froschtoxin dient in erster Linie als eine Art Hautschutzfaktor: die sehr dünne und vulnerable Haut wird so effektiv vor Infektionen, aber auch das Fröschchen insgesamt vor möglichen Fressfeinden geschützt. Tatsache scheint zu sein, dass die Frösche nach längerer Terrarienhaltung ihr Giftpotential verlieren. Früher wurden dafür syntop (in demselben Biotop vorkommend) lebende Bakterien verantwortlich gemacht, die die Haut der Frösche besiedeln, ohne krankmachend zu sein, und die das Drüsensekret der Anuren zu giftigen Komponenten abbauen. Dadurch war jedoch nicht erklärbar, warum gestresste Frösche besonders hohe Giftmengen freizusetzen vermochten. Nach neueren Untersuchungen soll die Giftigkeit durch Einlagerung von Alkaloiden aus Beutetieren (Käfer, Ameisen, Tausendfüßler) in die Haut der Frösche zustande kommen. Dies wäre auch eine Erklärung, warum die Tiere nach langjähriger Terrarienhaltung immer weniger giftig sind, denn diese speziellen Ameisenarten dürften den Fröschen unter den artifiziellen Haltungsbedingungen kaum zur Verfügung stehen. Eine Videosequenz dieses Baumsteigers beim Fressen von Fruchtfliegen sehen Sie hier. Zum Abspielen benötigen Sie Quicktime o.ä.   

Zur Haltung dieses atemberaubend schönen Frosches bereitet man am besten ein geräumiges Regenwaldterrarium vor, das üppig bepflanzt ist. Dafür eignen sich bestens verschiedene Bromelien sowie tropische Farne, Ranken und Moose. Wenn die Rückwände mit Kork, Baumfarn oder Kokosmatten verkleidet sind, werden die Pflanzen schnell auch diese Unterlage erobern. Als Bodengrund verwende ich Torfballen und Presskorkplatten, die individuell modelliert werden können und sehr beständig sind. Sie halten gut die hohe Luftfeuchte von 80-90% und bieten für die Pflanzen eine gute Wachstumsgrundlage. Die Temperaturen sollten sich tagsüber zwischen 24-28 °C bewegen und nachts auf etwa 20-22 °C absenken. In meinem temperierten Terrarienzimmer reichen mir für ein 80*50*60cm (L*B*H) messendes Vollglasterrarium zwei 120cm lange Neonröhren für eine entsprechende Erwärmung. Die Einrichtung des Terrariums wird einmal täglich mit einem Handsprühgerät überbraust. Natürlich kann man auch mehr investieren und eine Beregnungsanlage bauen oder kaufen. Zur Simulation einer Regenzeit ist an das Terrarium ein Ultraschallvernebler angeschlossen, der je nach Jahreszeit unterschiedlich oft täglich in Betrieb genommen wird.

Die Ernährung dieser Froschart ist nicht grundsätzlich von der anderer Pfeilgiftfrösche verschieden: gefressen werden große und kleine Fruchtfliegen, Mikrogrillen, Ofenfischchen, weiße Asseln, Springschwänze sowie kleine Raupen der Mehlmotte und "Wiesenplankton" von unbelasteten Wiesen - je kleiner die Beutetiere sind, desto lieber werden sie angenommen. Zur Gesunderhaltung der Frösche müssen diese vor der Verfütterung mit einem Mineralstoff-Vitaminpräparat in Pulverform bestäubt werden, um ihre Inhaltsstoffe aufzuwerten. Es sollten nur sorgfältig ernährte Insekten verfüttert werden, denn deren gefressene Inhaltsstoffe werden ja an die Frösche quasi mitverfüttert!

Dendrobates azureus quakt sehr, sehr leise. Eigentlich kann man das an brummende Teddybären erinnernde Geräusch kaum wahrnehmen. Die ständig aktiven Tiere sind oft bei der Paarung zu beobachten. Dazu haben sich schwarze Filmdosen, aber auch Petrischalen (mit darüber stehender, halbierter Kokosnuss) bewährt. Das Männchen setzt in diesen "Hochzeitshütten" ein Spermadepot ab, das Weibchen legt darauf die bis zu 10 Eier pro Gelege ab. Am besten überführt man diese in eine leicht mit Wasser gefüllte Petrischale bei etwa 24°C. Nach 14 Tagen Entwicklung durchbrechen die kleinen Quappen den Laich. Man kann die Quappen in den folgenden 3 Monaten mit einem Gemisch aus verschiedenen Fischflockenfuttern, Brennnesselpulver, Blütenpollen, Mineralstoffen und Vitaminen (genaue Mischung auf Anfrage) ernähren. Die Unterbringung kann entweder einzeln erfolgen (in Joghurtbecherchen), denn die Quappen sind kannibalisch und setzen möglicherweise Hemmstoffe frei, die die Entwicklung anderer Quappen stören (in der Natur bewohnt je eine Quappe eine Bromelienblattachsel, für mehr als eine reicht der Platz und die Nahrung nicht). Andere Züchter schwören auf die Gruppenaufzucht in großen Aquarien, selbst wenn es mal eine Quappe "nicht schafft". Zum Quappenwasser gibt es sicher so viele verschiedene Meinungen wie es Froschzüchter gibt: es eignet sich sowohl einen Tag abgestandenes Leitungswasser (je nach Wohnort), andere schwören auf ein Gemisch mit Wasser, das durch Umkehrosmose erzeugt wird. Von Nachteil ist, dass dann das Wasser alle 1-2 Tage gewechselt werden muss, was bei vielen Quappen richtig in Arbeit ausarten kann. Es gibt zwar automatische Kaulquappenaufzuchtanlagen, ich habe aber mit diesen ungeheuer teuren Anlagen noch keine Erfahrungen gemacht. Angebrachter erscheint mir der Hinweis, auf den so genannten "Quappentee", in dem eine Kaulquappe bis zu einem Monat ohne Wasserwechsel leben kann. Es handelt sich dabei um einen Cocktail, von dem HILER das erste Mal berichtet hat: Man erzeugt zunächst einen Extrakt aus 28g Erlenzapfen, 28g Torf und 1,9l Regenwasser. Dieser Sud wird nach einer 20minütigen Kochphase gesiebt und dann 1:100 verdünnt.  

Abschließend erscheint mir der Hinweis wichtig, dass im Gegensatz zu vielen Amphibien und Reptilien bei D. azureus weitestgehend die Weibchen untereinander territorial und unverträglich sein können, weshalb man nicht mehr als zwei in einem Behälter pflegen sollte. Vergesellschaftungen mit anderen Pfeilgiftfröschen, aber auch anderen Reptilen oder Amphibien sind möglich, man muss nur vor der Vergesellschaftung sicherstellen, dass die Tiere gesund sind (Hinweise zur Durchführung geeigneter Quarantänemaßnahmen finden sich hier). Keinesfalls sollte D. azureus mit anderen Arten des D. tinctorius-Komplexes (D. auratus, D. galactonotus, D. leucomelas, D. tinctorius, D. truncatus) zusammengehalten werden, weil sich diese Arten untereinander kreuzen (siehe hierzu auch den Beitrag über Vergesellschaftungen)!

Konnte ich Sie für die Pflege dieser wahren Juwelen unter den Pfeilgiftfröschen begeistern? Diese schöne Froschart ist überhaupt nicht schwierig zu halten und kann auch als Frosch für den "Terrarienanfänger" gut empfohlen werden!

Bei Interesse an Nachzuchten von Dendrobates azureus bitte hier vormerken lassen

more details:

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weiterführende Literatur:

Bruse, F., M. Meyer, W. Schmidt (2003): Praxis Ratgeber Futtertiere. – Chimaira (Frankfurt/M), 143 S.

Daly, J. W., T. Kaneko, J. Wilham, H. M. Garraffo, T. F. Spande, A. Espinosa, M. A. Donnelly (2002): Bioactive alkaloids of frog skin: Combinatorial bioprospecting reveals that pumiliotoxins have an arthropod source. – Proceedings of the National Academy of Science 99(22): 13096-14001.

Eisenberg, T. (2004): Der Blaue Pfeilgiftfrosch - Dendrobates azureus. - Münster (Natur und Tier), 64 S.

Frank, N. & E. Ramus (1995): A complete guide to scientific and common names of reptiles and amphibians of the world. - N. G. Publishing Inc. (Pottsville PA), S. 49.

Friedrich, U. & W. Volland (1981): Futtertierzucht – Lebendfutter für Terrarientiere. – Eugen Ulmer (Stuttgart), 168 S.

Frost, D. R. (2002): Amphibian species of the world: an online reference. - V2.21 (15. Juli 2002). Electronic database available at http://research.amnh.org/herpetology/amphibia/index.html. letzter Zugriff: 28.12.2003.

Hoogmoed M. S. (1969): Notes on the herpetofauna of Surinam III. – A new species of Dendrobates (Amphibia, Salientia, Dendrobatidae) from Surinam. – Zool. Med. 44(9): 133-141.

Kneller, M. (1982): Erfolgreiche Nachzucht des blauen Pfeilgiftfrosches (Hoogmoed 1969) – Herpetofauna 4(19): 6-9.

Krintler, K. (1987): Dendrobates azureus. – Sauria Suppl. 9(2): 77-80.

Lötters, S. (2000): Pfeilgiftfrösche – Eine Einführung in die Biologie, Systematik und Verbreitung. - In: Pfeilgiftfrösche. – Draco 1(3): 4-15.

Polder, W. N. (1973): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden. – DATZ 26(12): 424-428.

- (1974a): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden II. – DATZ 27(1): 28-32.

- (1974b): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden III. – DATZ 27(7): 244-249.

- (1975a): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden IV. – DATZ 28(9): 319-323.

- (1975b): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden V. – DATZ 28(11): 389-392.

Silverstone, P. A. (1975): A revision of the poison-arrow frogs of the genus Dendrobates Wagler. – Sci. Bull. Nat. Hist. Mus. 21: 1-55.

further reading:

Bruse, F., M. Meyer, W. Schmidt (2003): Praxis Ratgeber Futtertiere. – Chimaira (Frankfurt/M), 143 S.

Daly, J. W., T. Kaneko, J. Wilham, H. M. Garraffo, T. F. Spande, A. Espinosa, M. A. Donnelly (2002): Bioactive alkaloids of frog skin: Combinatorial bioprospecting reveals that pumiliotoxins have an arthropod source. – Proceedings of the National Academy of Science 99(22): 13096-14001.

Eisenberg, T. (2004): Der Blaue Pfeilgiftfrosch - Dendrobates azureus. - Münster (Natur und Tier), 64 S.

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Krintler, K. (1987): Dendrobates azureus. – Sauria Suppl. 9(2): 77-80.

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Polder, W. N. (1973): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden. – DATZ 26(12): 424-428.

- (1974a): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden II. – DATZ 27(1): 28-32.

- (1974b): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden III. – DATZ 27(7): 244-249.

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- (1975b): Pflege und Fortpflanzung von Dendrobates azureus und anderer Dendrobatiden V. – DATZ 28(11): 389-392.

Silverstone, P. A. (1975): A revision of the poison-arrow frogs of the genus Dendrobates Wagler. – Sci. Bull. Nat. Hist. Mus. 21: 1-55.

 

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