Frosch-Tipps & Tricks
Auf dieser Seite finden Sie Tipps und Tricks aus der Froschhaltung! Nach meiner Erfahrung sind insbesondere diese Tipps von Halter zu Halter ungeheuer wertvoll, weil sie mitunter in keinem Buch zu finden sind. Nicht nur Anfängern wird der Einstieg ins Hobby dadurch enorm erleichtert, sondern auch der Profi kann noch den einen oder anderen Tipp verwerten. Das theoretische Vorbild zu dieser Seite lieferte Brian Tesoro auf seiner amerikanischen Frog-Page. Als Beispiel, bzw. erste Tipps sind die Einträge seiner Seite (leider nur in englisch) hier mit abgebildet. Ein Durchlesen lohnt sich bestimmt! Die bereits von mir eingefügten Tipps & Tricks entstammen neben meinen eigenen "Weisheiten" den besonders interessanten Postings der beiden deutschen (FLF und IGF) sowie amerikanischen Frosch-Mailinglisten (FrogNet und Anuran). Es wäre schön, wenn der eine oder andere Froschhalter mir per e-mail (s. Kontakt) eigene Beiträge und Anmerkungen zusenden würde. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Neue "Tipps & Tricks" werden der Liste oben angefügt.
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Feedback zu Beitrag: Die 4 m langen Kabel der Servicelampen (Bauhandel) sind als
Heizung gut geeignet. Die Lampe abschneiden und einen Kurzschluss am Ende
des Kabels erzeugen, ergibt etwa 30 Watt. Wenn als Kurzschluss eine
spannungsfeste Diode angeklemmt oder gelötet wird hat das Kabel einen
Stromverbrauch von ca. 15 Watt. - Gerd Voss
Absoluter Humbug und gefährlich - HÄNDE
WEG!!!
Also der Sparwahn treibt schon seltsame Blüten ...
Also ganz klar, Finger weg! Zum einen arbeitet Ihr hier mit 230V im Bodenbereich (feucht, Staunässe -> IP Norm(!)) und dürfen nur geeignete Materialien verwendet werden. Ich denke nicht, dass eine normale Leitung einer Stablampe dieser Zulassung entspricht und für den Dauerbetrieb konstruiert wurde. Ich fürchte, dass nach einiger Zeit diese Leitung im Boden porös wird, Haarrisse sich einstellen und Feuchtigkeit eindringt. Wenn dann die Sicherung gleich flitzzt - Glück gehabt; falls nicht, sitzt euer Pflegling auf dem elektrischen Stuhl. Es kann natürlich auch sein, dass durch die Feuchtigkeit der elektrische Widerstand derart drastisch reduziert wird und die Leitung schmort; Gase, z.B. Chlorverbindungen entstehen. Dem Exitus durch Stromschlag entronnen (was humaner währe), qualvoll vergast hängt der Pflegling schlaff am Ast - auch nicht gerade toll ...
Es gibt Leute, die Tiere jenseits der 1000 Euro Grenze besitzen und da spart Ihr an 50/ 100 Euro? Ist die Sicherheit für Euer Tier nicht wichtig? Ich denke schon - nachdenken, ob da nicht am falschen Ende gespart wird!
Sparen ja - aber bitte nicht auf Kosten der Sicherheit und Gesundheit Euer Tiere!
Wer unbedingt nach Alternativen sucht, kann in der Wasser & Klimatechnik "wildern" gehen. Heizkabel für den Außenbereich - Thema "Frostschutz bei Wasserleitungen".
Die werden um die Rohre gewickelt, mit und ohne Thermostat in verschiedenen Längen und Leistungen. Mit Prüfzeichen, Garantie und dem ganzen Gedöns. Gerade für Tigerhalter, die ne´größere Hütte für Ihr Tier brauchen.
In der E-Technik/ Steuerungsbau kann man(n) (Frau) wildern: "Schaltschrankheizungen für den Außenbereich".
Auch hier gibt es schöne Dinge; so groß wie ein Ziegelstein mit Thermostat, hat eine plane Fläche und wird mit etwas Wärmeleitpaste an die Schaltschrankrückwand (innen) angeschraubt; gibt so die Wärme an die Metallplatte ab und hält den Schaltschrank auf Temperatur. Diese netten Dinger gibt es auch schon so klein wie ne´ Zigarettenschachtel.
Für Tigerhalter mit XXL- Hütte, die eine elektrische Lösung brauchen: Heizung/ Sanitärhandel (auch Baumarkt) elektrische Fußbodenheizungen Komplettpakete mit und ohne Thermostat; Tag/ Nachtabsenkung hat die Steuerung drauf oder gleich einen kleinen Stangenheizkörper mit einschraubbarer Heizpatrone. Der Handtuchheizkörper wird mit einer Glykolflüssigkeit (glaube ich) gefüllt und die Heizpatrone eingeschraubt. Auch diese gibt es ab 300 bis ca. 1000 Watt - müsst im Baumarkt selber mal schauen und Euch schlau machen. Ein Besuch beim örtlichen Heizung/ Sanitärler um einen gebrauchten, kleinen Heizkörper abzustauben klappt immer - (freundlich sein hilft). Vielleicht hat er auch gleich noch ne´ gebrauchte Heizpatrone im Lager - muss ja nicht immer neu sein!
Also Leuz, Pfoten weg von diesen Dingen, die weder eine Zulassung, noch für diesen Zweck konstruiert wurden; wenn da was passiert und Euch die Bude abbrennt, haftet noch nicht mal Eure Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit !!!! - "Tiger"
Löcher im Deckel von Plastikbechern: ein Ikebana Kenzan-Igel, das ist eine Bleiplatte mit Messingnadeln, die es sogar passgenau für viele Deckel gibt, findet sich sicher bei ebay und funktioniert - gegen eine Pappe gepresst - hervorragend
Löcher im Deckel von Plastikbechern: Ich verwende eine "Markierungsrolle" (die braucht Frau zum Nähen, um Muster zu übertragen). Die Rolle hat die Größe eines 1-Euro-Stückes und ist rundherum mit spitzen Zacken versehen. Wenn man die Plastikdeckel auf eine feste Unterlage legt, kann man mit der Rolle kräftig drüber rollen. Das ergibt immer reichlich Löcher (und zudem sind diese auch noch ziemlich klein). - Günther Ellenberg
Hier vier Altersangaben zum "Höchstalter von
Pfeilgiftfröschen" aus meinem Bestand: Ein Terrarium habe ich letztes Jahr
zum Altersheim erklärt. Darin sitzt ein
P. vittatus, den ich 1978 als semiadulten Wildfang erhalten habe. Er
trällert noch aus voller Schallblase und ist somit mit 25 Jahren mein
Altersrekordhalter. Allerdings ist er schon ein bisschen blass geworden im
Vergleich zu seiner ursprünglichen Färbung. Seine Partnerin ist vor zwei
Jahren mit 23 Jahren gestorben. Des weiteren habe ich ein Pärchen D.
tinctorius 'Saül', das ich 1989 erworben habe, beide schon adult. Die sind
also mindestes 15-jährig und züchten noch hervorragend. Mein ältestes D.
azureus Männchen ist 14-jährig und ist auch dieses Jahr einmal mehr wieder
mehrfacher Vater geworden. Mein ältester D. pumilio 'Nancy' wurde auch
14-jährig. - Martin Haberkern
Zucht der weißen Assel: ich benutze seit sechs Monaten als Substrat für die Asseln Weißtorf, was bisher gut funktioniert. Auf dem Torf liegt ein locker zusammengeknüllter, schwarzer (die Asseln haben es dunkel, sind aber gut zu sehen) Nylonstrumpf (fällt nicht in sich zusammen, "gammelt nicht" und muss nicht extra befeuchtet werden), unter dem sich auch das Futter befindet. Die Asseln sitzen anscheinend gerne in diesem Material und lassen sich so leicht entnehmen. - Karsten Schulz
Zum Thema "Auswirkungen von färbenden Futtermitteln auf die Farbenpracht der Frösche":
Die Fütterung hat mit Sicherheit Einfluss auf die Färbung von Fröschen! Die grüne Farbe der Haut vieler Frösche beispielsweise ergibt sich aus unter der Oberhaut übereinander eingelagerten gelben Pigmentzellen und einer durch Lichtbrechung bläulich erscheinenden Substanz namens Guanin in den Guanophoren (farbbestimmende Hautzellen). Fehlen zum Beispiel die gelben Pigmente - durch die Nahrung aufgenommene und eingelagerte Karotinoide - erscheint der Frosch blau. Diese Erscheinung beobachtete ich schon bei Nachzuchten oder in Gefangenschaft aufgezogenen Wildfang-Quappen von Agalychnis-Arten wie callydrias und calcarifer, bei Phyllomedusen wie tomopterna , vaillanti und tarsius aber auch bei grünen Hyliden wie bspw. pelucens, bei dem das das Phänomen sehr intensiv auftritt (vergl. meine H. pelucens-Bilder auf www.terra-typica.ch) Diese Erscheinung kann durch Fütterung der Jungtiere mit Blütenpollen und getrocknetem roten Paprika verhindert werden. (mittels Bestäuben der Futtertiere natürlich). Auch unsere Nachzuchten von Hyla sarayacuensis waren längst nicht so schön rot waren wie die Wildfang-Eltern, da lag dieselbe Ursache zugrunde. Ich bin ganz sicher, dass es sich mit Denrobaten diesbezüglich nicht viel
anders verhält als mit Hyliden, eine Bestäubung der Drosophila mit (edelsüssem!) Paprika vor deren Verfütterung an Jungfrösche würde sicherlich was bringen....vielleicht wäre auch die Zugabe von Farbstoffen ins Substrat der Fruchtfliegenzuchten sinnvoll - sofern DIESE den Farbstoff einlagern und weitergeben können, was mir nicht bekannt ist. Es gibt übrigens noch einen anderen Aspekt in freier Wildbahn auftretender Verfärbungen: nämlich Tiere, die durch eine genetische oder physiologische Störung nicht dazu in der Lage sind, mit der Nahrung aufgenommenen Farbstoffe einzulagern. Ein klassisches Beispiel dafür ist die blaue Wildform von, der keine Karotinoide umsetzen kann. Gibt es nicht auch eine blaue Wildform von D. auratus? Könnte doch bei dem auch der Fall sein.....? - Jürg Sommerhalderein sehr viel effizienterer Weg, irgendwelche Inhaltsstoffe in die Tiere zu geben, führt über das Futter in (!) den Insekten. Fliegen sind aufgrund ihrer Anatomie optimale Transporter für irgendwelche Stoffe. Zunächst einige Fakten: Fliegen wie z.B. Drosophila oder Stubenfliegen haben einen sehr viel Volumen fassenden Kropf. Dieser Kropf liegt im Abdomen der Fliegen und kann bei einigen Insekten bei einer Füllung bis zu 40 % des Körpergewichtes ausmachen. In diesem Kropf wird die Nahrung gespeichert und gelangt dann in kleinen Schüben zurück in den Vorderdarm und von da in den Darm. Im Kropf wird die Nahrung also nur gespeichert, nicht verdaut. Wenn Drosos schlüpfen, ist der Kropf meist leer. Die Tiere zehren dann vom Fett im Hinterleib, welches sie als Larven im Hinterleib aufgebaut haben. Wenn man die Tiere ein bis zwei Tage nach dem Schlupf hungern lässt und dann eine Nahrung aus z.B. Zucker, etwas fetter Milch und Carotinoiden (oder auch Vitaminen) anbietet, fressen die Fliegen das wie die Verrückten in sich rein. Nach ein bis zwei Stunden kann man die Fliegen dann an die Frösche verfüttern und kann sicher sein, dass alles in die Frösche rein kommt. Eine Gabe von Vitaminen oder Karotinoiden über das Wasser ist meines Erachtens sinnlos. Frösche müssten dann so genannte "Transporter" in der Haut besitzen, um die Stoffe aus dem Wasser aktiv aufzunehmen. Trinken tun die Kaulquappen ja eh nicht wegen der osmotischen Probleme (sollte wohl so ähnlich wie bei Süsswasserfischen sein?). Sehr gute Erfahrungen habe ich damit bei Fischen gemacht. Die fressen ja auch gerne Drosos. Bei E. tricolor und P. vittatus ist der Effekt sehr viel geringer. Vielleicht lag es ja am verwendeten Paprika (Edelsüß). - Stefan K. Hetz
Farbe und Kontrast (nicht nur in der roten Farbe) werden bei NZen oft flauer. Ich experimentiere seit Jahren an einer Drosophila Fütterung, die diesen Effekt mindern soll. Zunächst habe ich getränkte Papierstreifen, dann Tabletten ausprobiert, der Zuckergehalt machte die Sache zu klebrig. Jetzt versuche ich mit porigem Papier geblisterte PE Tablettenverpackungen. Von den vielen Carotinoiden eignen sich beta Carotin, Canthaxanthin und Apocarotenal nicht, die Frösche zeigen keinen Effekt. Carophyll Pink scheint ein aussichtsreicher Kandidat. Es gibt Schwierigkeiten: die Carotinoide liegen in Granulatform mit ca. 8% Farbstoff vor, sie müssen zu staubfeinem Pulver zermahlen werden, was nur in einer (gekühlten) Kugelmühle gelingt. Sonst nehmen es die Drosophila nicht auf. Die Löslichkeit in Wasser ist gering, in Fett etwas besser. Deshalb ist es notwendig dem Futter mikrogekapseltes Omega-3-Fett zuzusetzen (Herr Kolasch). Das ist auch sinnvoll, weil unsere Frösche kalorisch unterversorgt sind. (dass sie "fett" werden, heisst noch lange nicht, sie hätten zu viel Fett in der Nahrung). Ich habe Jungtiere von D. silverstonii , in 4-5 Monaten werde ich sehen können, ob die Farbstoffe eine Wirkung zeigen. (Allerdings beleuchte ich mit 150 W HQI pro 60 cm Terrarium, zusätzlich UV-B, Nachabkühlung auf 15°, Tagestemperatur 25°) selbst wenn die Frösche Farbe zeigen sollten, ist also nicht klar woran es liegt. (N.B.: auffällig ist, dass die Jungfrösche schon bei 17° am morgen auf Futtersuche gehen, danach verschwinden sie in volle Deckung, ich habe deshalb ein Nachtlicht als Dämmerung 1 h vor und nach dem HQI geschaltet.) Die Versorgung der Frösche mit Mineralien (speziell resorbierbares Ca), Spurenelementen, Vitaminen, Zuckern, freien Aminosäuren, Farbvorstufen und ungesättigtem Fett über die Futterinsekten scheint mir zwingend und dem "Pudern" vorzuziehen. Bei den Drosophila genügen 2 Tage zum "Volltanken". Der pralle weisse Hinterleib ist nicht das Mass aller Dinge, er zeigt die Eibildung bei den Weibchen an und kommt viel später, die Speicherung erfolgt anderswo (Herr Hetz). - Dr. D. Bretz
"Auswirkungen von Nitrat bei der Quappenaufzucht": Wir haben E. zaparo und Ph. bicolor Quappen in Gruppen von je 5 Tieren bei unterschiedlichen Nitratkonzentrationen aufgezogen. Das ging von 20 mg/L (Leitungswasser) bis 750 (siebenhundertfünfzig!) mg/l, mit dem verblüffenden Ergebnis, dass es fast keinen Unterschied im Wachstum verursachte! Selbst die Quappen in dem Wasser mit 750 mg/L (künstlich hergestellt ) gingen alle gesund und ohne Deformationen an Land, hat lediglich unwesentlich länger gedauert. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Nitratgehalt (das trifft wahrscheinlich auch auf andere Substanzen zu) in Quappenbehältern wie vermutet wesentlich geringer ist, wenn man beim Wasserwechsel die Behälter NICHT reinigt, so dass der Biofilm an den Behälterwänden erhalten bleibt. In diesen Behältern wird sogar zugeführtes Nitrat abgebaut! - Thomas Schäffer
für das Verfüttern besonders kleiner Ofenfischchen musst
du nur die Wattebälle (wo die Eier drin sind) regelmäßig entnehmen, und sie
in einen extra Behälter überführen. Die schlüpfenden "Jungfische" kannst du
dann ganz einfach verfüttern! - Olaf
oder die zweite Möglichkeit, die kleinen von den großen Ofenfischchen zu
trennen: Du nimmst einen Wellpappe Karton (also einen ganz normalen Karton
in dem zwischen 2 Deckschichten eine "Pappwelle" eingeklebt ist). Die Pappe
schneidest Du in Größen von 3x10 cm zurecht (so dass die entstehenden
"Röhren" 3 cm lang sind) und legst davon so ca. 10 aufeinander und bindest
sie mit einem Faden oder so zusammen. Dann hast Du also einen Pappblock. Den
legst Du zu den Ofenfischen rein. Wenn Du ihn rausholst und dann leicht über
einer Schüssel abklopfst, fallen zuerst die
dicken Tiere runter, weil sie sich nicht so gut festhalten können. Dann
gehst Du über eine neue Schüssel und klopfst fester, dann fallen auch die
kleineren raus!! Mit ein bisschen Übung geht das sehr gut. Alternativ kannst
Du auch gleich Wellpappe nehmen, die sehr kleine Zwischenräume hat,
wo nur kleinere Ofenfische reinpassen, aber da ist das Herausklopfen nicht
ganz so einfach. - Bernd
Ich habe da eine, wie ich meine, noch bessere Alternative zum Epoxydharz. Es ist ein 2Komponenten-Kleber. Riecht nicht (keine Lösungsmittel), dünstet nach dem Aushärten (ca. 2 Tage bei ca. 20°C ) nicht mehr aus, lässt sich gut verarbeiten, auch an senkrechten Wänden, weil zähflüssig. Ist wasserfest, man kann Kokos, Torf, Xaxim, Kies und, und, und darauf streuen, also auch Wasserfälle und Bachläufe damit gestalten. Der Kleber hält auf Styropor... naja einfach genial das zeug. und es kostet auch noch einiges weniger als Epoxydharz... 1050g .... 9,95 €! Bestellungen direkt hier bei Olaf.
Man kann die Lebensdauer von gekescherten Insekten in den Kescherflaschen (s.u.) enorm erhöhen, wenn man pro Flasche einige Reiskörner hinzufügt. Diese binden die Feuchtigkeit, die beim Fangen mit den Insekten zwangsläufig in die Flaschen gelangt. So lässt sich ein begrenztes "Fangen auf Vorrat" realisieren. - Tobias Eisenberg
zum Thema Terrariensprühwasser: Problem ist, dass von den Dachflächen je nach Wohnort größere Mengen an Ruß, Staub, Vogelkot und vieles mehr in die Regentonne gelangt. Ich vermeide daher, dieses Wasser zu vernebeln. Die Aerosole werden direkt eingeatmet und können so das Froschinnere direkt erreichen. Beim Sprühen, d.h. größere Wassertropfen, ist diese Gefahr kleiner, der Frosch wird das Wasser "nur" über seine Haut aufnehmen. Wenn man in einer luftverschmutzten Gegend lebt, würde ich das Regenwasser mit einem Sandfilter reinigen. - Ulrich Schmidt
Nicht gefressenes Trockenfutter (bei der Quappenaufzucht während des Urlaubs) kann Dir ganz schnell das Wasser verderben. Dies schadet mehr (hauptsächlich den ventris), als wenn Du sie 10 Tage hungern lässt. Die tincis kannst Du in das Wasserteil vom Terrarium setzen. Da finden die Kaulquappen immer noch etwas zum Nagen. Bei den ventris empfehle ich Dir 0,5 l Wasserschalen. Diese füllst Du mit reichlich Javamoos. Als Futter dienen einige Algenbüschel aus einen Teich. In den Algen entwickeln sich viele Kleinlebewesen, die der Kaulquappe zum Überleben reichen, ohne dass sie einen Schaden davon trägt. Die Tiere, die eventuell am Land gehen, kannst Du samt Schale in ein Terrarium stellen. Selbstverständlich funktioniert dies auch bei den tincis. - Harald Divossen
ich würde Abstand nehmen vom Züchten irgendwelcher
unbekannten Mücken- oder Fliegenarten. Wie
Martin schon schrieb, vermehren sich die Trauermücken bspw. auch in toten Heimchen. Mir sind sie
andere Arten als so genannte Myiasiserreger bekannt, dh. sie legen ihre Eier im
schlimmsten Fall auch in lebende Frösche ab, was in Großbritannien schon
einige Dendrobatiden das Leben gekostet hat. - Tobias
Eisenberg
Bei mir gibt es schon seit Jahren keine Milben mehr. Ich
würde mir neue, milbenfreie Zuchtansätze besorgen und die Zuchtbehälter
vorher gut mit heißem Wasser und Spülmittel auswaschen. Außerdem den Ort, an
dem sie stehen, gründlich reinigen. Als Substrat kann ich Bierhefe +
Vitaminsaft + Apfel / Aprikosenmus + Essig empfehlen. Darauf noch etwas
Watte geben (das Ganze ist sehr flüssig) und über den Behälter eine Stück
Nylonstrumpf ziehen. Das riecht dann auch nicht mehr. -
Rainer Dörfler
Ich füttere meine Drosophila 24 Std.vor dem Verfüttern mit Multisanostol oder ähnlichem zuckerhaltigem Multivitaminpräperat... das wirkt Wunder und ist bedeutend besser als einstäuben mit irgendwelchem Calcium-Vitamin-Zeug. - Hans
Ich füttere meine D. reticulatus Quappen neuerdings mit Mosquito-Larven, was der Ernährung in der Natur entsprechen soll. Seitdem wachsen sie besser als vorher! Mosquito-Larven sind kleiner als rote, schwarze und weiße Mückenlarven - Rene de Haas
Die 4 m langen Kabel der Servicelampen (Bauhandel) sind als Heizung gut geeignet. Die Lampe abschneiden und einen Kurzschluss am Ende des Kabels erzeugen, ergibt etwa 30 Watt. Wenn als Kurzschluss eine spannungsfeste Diode angeklemmt oder gelötet wird hat das Kabel einen Stromverbrauch von ca. 15 Watt. - Gerd Voss
Man sollte generell nur Hefe ohne Emulgatoren nehmen! Ich benutze diese Hefe auch als Futter für Springschwänze. Mit phänomenalen Ergebnissen!!! Allerdings kaufe ich sie nicht im Bioladen, da ist sie mir zu teuer. Ich kaufe bei Michael Isensee (Tel.: 051323164); da kosten 500g so etwa 6 € damit ist sie pro Gramm sogar billiger als Trockenhefe im Supermarkt. Sie kommt aus Frankreich und ist qualitativ das beste was es gibt. Wenn man sie nur für Fliegen braucht ist die Menge wohl zu gewaltig aber für Springschwänze genau richtig. - Tommy
Habt ihr es schon einmal mit Bierhefe probiert? Wird zum Beispiel bei den Taubenhaltern verwendet und ist in Gebinden ab 500g zu haben. Benutze ich jetzt schon mit Erfolg seit 15 Jahren. - Ralf Jansen
Wiesenplanktonmähdrescher: Der Drosoernter Version 1.3 ist ein Prototyp und deshalb noch verbesserungsfähig - wer Ideen hat, kann sich deshalb gerne auch per Mail bei mir melden, und ich werde sehen was sich machen lässt. In der Mache ist Version 1.4, die als Vollernter konzipiert wird und mit der die Beute mittels Schlauch und Gebläse direkt in den angehängten Erntetankwagen eingeblasen werden soll. Ein zwischengeschaltetes Sieb erlaubt dann die vollautomatische Größenwahl, so dass nur die voreingestellte Planktongröße in den Erntetank gelangen kann. Größeres Plankton wird seitlich abgeleitet und verbleibt unbeschadet in der Natur. Auch ein vertikal verstellbarere Hangernter für steile Almwiesen ist denkbar - Wiesenplankton aus den Alpenregionen soll ja besonders bekömmlich sein. Und als Zukunftsstudie schwebt mir dann ein düsengetriebener Tiefflieger vor, mit dem man großflächig in den Einsatz ziehen kann - sicherlich nur etwas für den professionellen Froschhalter von übermorgen. Nach all diesen tollen Möglichkeiten der modernen Futtermittelbeschaffung möchte ich jedoch auch noch kurz auf ein bestehendes fangmethodisches Problem hinweisen. Das Beutemachen auf Kuhweiden. Man sollte nämlich darauf achten, dass keine Kühe mehr auf der Weide sind. Neulich habe ich doch glatt wieder zwei Schwarz-Bunte gekeschert, deren Größe jedoch noch nicht mal bei meinen immer hungrigen Phyllobaten Interesse wecken konnte. Ein Ernteeinsatz auf besetzen Kuhweiden empfiehlt sich deshalb nur für die Mitglieder diverser Raubkatzenvereinigungen. Gruß und viel Erfolg beim Planktonfischen am Wochenende - Frank Decker

Wolle als Sitzplatz für Drosophila: Ich habe Holzwolle und
Filterwatte probiert. Beides funktioniert. Der Einwand mit dem Vollsaugen
ist meiner Meinung aber kein Vorteil. Ich benutze heute nur noch
Küchentücher. Die saugen sich total voll und sind am Ende wenn die Fliegen
schlüpfen kaum noch da. Aber ich habe sehr viel bessere Schlupfergebnisse
als mit Holzwolle. Zwar ersaufen mir jetzt am Anfang ein paar mehr Fliegen
aber auf der Holzwolle haben sich die Maden nur ungern verpuppt, während das
Küchenpapier über und über besetzt ist. Die Maden brauchen wohl doch eher
feuchte Unterlagen. Ich jedenfalls habe mit Paper oder Pappe bessere
Ergebnisse als mit Holzwolle, Kokosfasern oder Watte -
Tommy
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Bauanleitung für eine Fliegenfalle:
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Die Quappen erhalten gelegentlich eine Festmahlzeit bestehend aus einem Stück Regenwurm (sogenanntes "earth-worm-schnitzel"). Dabei wird ein 5-10 cm langer Regenwurm (Lumbricius spec.) in kleine 3-5 mm Stücke geschnitten. Die Kaulquappen lieben diese Stückchen, stürzen sich darauf wie die Haie und schwimmen damit im Maul herum. Kleinere Quappen brauchen 1-3 Tage zum vollständigen Verzehr. - Lars Österdahl (Swedish Dartfrog Society)
24 Stunden Licht (15 W Birne) hat sich bei der Aufzucht meiner Kaulquappen bewährt. Es wachsen durch die hohe Lichtintensität üppige Algenrasen, die von den Quappen beweidet werden und die Wasserqualität stark verbessern. - Lars Österdahl (Swedish Dartfrog Society)
Barbecue-Holzkohle (nicht von Conifera) ist eine anderes Material, auf dem man gut Springschwänze züchten kann. Holzkohle zunächst in Plastikbeutel für einige Tage mit Wasser einweichen. Dann wird die Kohle in Plastikboxen bis zu einer Höhe von ca. 6-10 cm eingefüllt. 5-10 mm Wasser einfüllen. Keine Luftlöcher. Wenig von Lars' Patent Springtail Fodder (Cous-cous mit ein bisschen Spirulina) alle drei Tage über die Kultur streuen. Mit Springschwänzen animpfen. Frösche füttern, indem man zwei Stücke Holzkohle herausnimmt und im Terrarium gegeneinander klopft. Danach zurück in die Kulturbox. - Lars Österdahl (Swedish Dartfrog Society)
Enchyträen als Froschfutter? - 10-15 mm lange Würmer (Enchytraeus japonicus), die sich asexuell vermehren. Nachkommenzahl: etwa 12 alle 2 Wochen. Bodensubstrat: Erde oder 1 % Agar mit Hafermehlzusatz - Shin Sugiyama
Auf Basis der natürliche Ernährung haben wir versucht, Termitenkulturen für PGF anzulegen. Es gibt Arten ohne Königin, bei denen die Arbeiter Eier legen... Wir haben modriges Holz mit Termiten von draußen in Eisdosen gelegt, bis sich Eier Termitentunnel und junge Termiten zeigten. Dann wurden Löcher in den Boden gemacht und der Kasten in einem größeren Container mit feuchten Holzchips vergraben. Die Kultur verlangt wenig Pflege, wir wissen aber nicht, ob die Termiten nicht auch Häuser befallen... Shin Sugiyama
Wenn die mitgelieferten Fliegenpuppen (s.u.) nass und alt werden, neigen sie dazu zu faulen und als Grundlage für bakterielle Besiedlung zu dienen... möglicherweise werden sogar Toxine wie Botulinus gebildet. Man sollte sie also trocken lagern. Man kann die Schlupfwespen vor dem Verfüttern noch mit Insekten füttern, am besten mit stummelflügligen Fruchtfliegen (Drosophila melanogaster).- Tor H. Linbo
Die mitgelieferten Fliegenpuppen schlüpften bei mir nie (s.u.), es waren immer nur Schlupfwespen, obwohl ich nicht weiß, ob der Parasitismus 100 % beträgt. - Brent L. Brock
Man kann die Schlupfwespen auch züchten (s.u.), dann genügt eine Starterkultur. Einfach einige Fliegenmaden im Angelgeschäft kaufen und zu den Wespen dazusetzen. Die Ausbeute ist enorm. Kein Futtertier, das man vielleicht die ganze Zeit züchten müsste, aber für Zwecke wie Aufzucht sehr gut geeignet. - Mick Bajcar @ www.thebdg.org
"Parasitische Schlupfwespen" sind ein gutes Aufzuchtfutter für alle Frösche, sogar für kleine D. pumilio. Es handelt sich dabei um eine große Gruppe von Hymenoptera, die von kleinsten Fliegenparasiten bis hin zu riesigen Spinnen- oder Insektenparasiten reicht. Die, von denen ich hier spreche, sind Fliegenparasiten und beinhalten mehrere Wespenarten. Sie sind winzig und schillernd schwarz. Man kann sie als Kultur bestellen (http://www.insectary.com/default.htm, wenn man angibt, dass man die Wespen für Frösche haben möchte, mischen sie die Kultur mit unterschiedlich alten Stadien), eine solche Kultur beinhaltet Holz-Chips und infizierte Fliegenpuppen. Ich splitte die Kulturen auf (danke an Dave Macias für diesen Tipp), verwende ein Viertel, das sofort schlüpfen kann und bewahre den Rest im Kühlschrank auf. Der Entwicklungszyklus dauert nur ein paar Tage bis zu einer Woche. Die Kühlschrank-Behandlung senkt zwar etwas die Schlupfrate, aber es bleiben immer noch Tausende von Wespen aus einer Kultur. Man kann den Kulturinhalt einfach in einer flachen Schale in das Terrarium stellen, wo dann die Wespen schlüpfen. Man kann auch eine umgedrehte Kokosnuss über diese Schale stellen, in die kleine Löcher gebohrt sind, dann ist die Schale besser vor Wasser geschützt. Ich füttere die Schlupfwespen an alle meine Frösche, von einigen anderen Froschpflegern weiß ich, dass sie die Aufzucht kleiner D. pumilio ohne Schlupfwespen nicht geschafft haben. Eine Kultur kostet ungefähr 13,- US$. (Anmerkung: Schlupfwespen sind stachellos und stellen damit keine Gefahr dar!) - Brent L. Brock
Die Aufzucht kleiner D. pumilio erfolgt besser einzeln. Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ich zwei aufzog, beide kamen um. Wenn ich einen einzeln in einem 40 x 25 x 25 cm großen Terrarium aufzog, hatte ich gelegentlich Erfolg - Peter Mudde
Magnolienblätter eignen sich hervorragend als Versteckplätze für Frösche. Vorteilhaft ist, dass sie sich viel langsamer zersetzen als normale Blätter und so einen langfristigen Bodenbelag darstellen. Auch als Besatz für Quarantäneterrarien sind sie ideal, weil man die Blätter nach Abschluss der Maßnahmen einfach entsorgen kann - Jutti Marsh
Spritzschutz für die Pfanne liefert Drosophila-dichte
Drahtgaze: Das ist ein runder Metallbügel mit einem lumpigen
Griff und einem Metallnetz, das die aus der Pfanne spratzelnden Fettspritzer
aufhalten soll. Ist ein Massenartikel, kostet daher nur wenig Geld. Wenn man
nun diese Netze aus dem Rahmen schneidet (Schere), hat man eine 1 A
Edelstahl-
Gaze, mit der man die Lochbleche von hinten verkleidet. Da schummelt sich
dann keine Droso mehr nach draußen. Da das Lochblech von hinten verkleidet
wird, kann man auch unauffällig stückeln, geklebt wird mit Silikon.
Rostfrei, abschrubbar, billig. - Michael Link
ich weiß, es klingt subjektiv und komisch..., aber die Joghurtbecher der Marke SmartPrice von Walmart erzielen bei der Quappenaufzucht sehr schlechte Ergebnisse. Die Quappen kümmern, entwickeln sich extrem langsam oder überhaupt nicht. Fazit: Nicht verwenden! - Ähnliche Erfahrungen? - Tobias Eisenberg
dazugehörige Antwort: Plastik ist nicht immer sicher. Auch nicht die, die mit Gabel und Messer markiert sind! Man verwende Daphnien als Indikatoren: Wenn die nicht richtig schwimmen, oder sogar sterben, ist was los! Glas ist viel besser! - Lars Österdahl
Quappensterblichkeit bei D. azureus scheint eng mit der Ernährung der Elterntiere verknüpft zu sein. Auch hinsichtlich der Wasserqualität des Aufzuchtwassers scheinen diesbezügliche Unterschiede zu bestehen: Quappen ordentlich ernährter Elterntiere konnten Wasserverschmutzungen wesentlich besser tolerieren, Quappen suboptimal versorgter Eltern starben, wenn die Wasserqualität abnahm. Allgemein scheint neben Faktoren wie Temperatur und Umweltbedingungen vor allem die Ernährung der Zuchttiere eine wichtige Rolle zu spielen. Dies ist auch der Grund, warum schwierig zu vermehrende Frösche wie "casts, fants, vents etc." in Europa öfter vermehrt werden als in den USA, weil in Europa die Leute besser füttern als hier (USA). - Aaron Handzlik
Zusammenstellung von Martin Huber zum Thema Zucht der weißen Assel
Zu bekommen sind sie u. a. bei der Futtertierzucht von Stephan Otto. Auf deren HP http://www.kerf.de gibt es auch ein Bild dieser Asseln: http://www.kerf.de/shop/bilder/weisse_asseln.jpg
Vermehren tu ich sie nur nebenbei in einer Heimchendose
mit feuchtem Kokoshum und einem kleinen Stück Rinde als Versteck
(darunter halten sie sich primär auf). Die Rinde braucht man nur, weil
das die einzige mir bekannte Methode ist, sie aus dem Substrat
rauszulocken. Ansonsten bauen sie gerne Gänge nach unten. Zur Eiablage
bevorzugen sie eh ein etwa tieferes Substrat (4 - 5 cm). Die
Heimchendose steht in einem geheizten
Futtertierzuchtschrank. Gefüttert werden sie mit Fischfutterflocken die
ich unter die Rinde streue und anfeuchte.
Dankbare Tierchen, die gerne alle Arten von Springschwanzfutter
wegfuttern. Ich habe sie analog der legendären 'Springschwanzzucht in
der Wohnzimmerkommode' auch schon auf sterilisiertem Laub angesiedelt -
sie mögen es. Zu Testzwecken unterhalte ich hier eine Kultur, wo
anstatt von Futter nur alter Kaffeesatz drin ist - auch das scheint
halbwegs zu funktionieren...
Bei mir stehen sie im Zimmer, da die Kulturen
(Kokosfasern etc.) nicht riechen, stören sie nicht weiter. Die
Kompostkultur steht als 'Backup' in einem kühlen Nebenzimmer. Wenn man
die Sache systematisch angeht (größere, flache Zuchtschalen, dicht
schließender Deckel mit Luftloch, Substrat aus homo-
genisiertem Eichenlaub mit etwas Zufütterung von Springschwanzfutter,
große, flache Rindenstücke zur Entnahme, dazu passender Abklopfbehälter),
so kann man damit wahrscheinlich mit einer besseren
(Volumen/Aufwand/Umstände) zu (Gramm Biomasse) - Relation Futter
erzeugen, als mit dem Fliegenchaos...
Drei Hinweise:
- Selbstmordrate: Bei bestimmten Gefäßen (Eiscremedosen)
schaffen es die Jungasseln unter den Rand durchzukrabbeln, fallen dann
nach draußen und vertrocknen dort. Bei dicht schließenden Eimern,
Dosen etc. gibt es keine Probleme. Ein kleines Luftloch mit Gaze oder so
gedichtet genügt übrigens völlig.
- Feuchtigkeit: Wie beim Blumen gießen von Trockenpflanzen: Wenn
der Topf anfängt, verdächtig leicht zu werden, macht man ihn wieder
feucht, nicht NASS! Bei den Asseln grabe ich hierzu immer eine kleine
Kuhle am Gefäßrand, gieße dort etwas Wasser rein - etwa so, dass das
untere Drittel des Substrates wieder feucht ist.
- Entnahme: Das Geheimnis des glücklichen Asselzüchters liegt
in der erfolgreichen Entnahme der Biester! Gut bewährt sind
Rindenunterseiten und Naturkorkstücke, Presskork lieben sie nicht so.
Wichtig: Je planer die
Unterseite der Rinde am Substrat anliegt, desto Assel! Im Zweifelsfall
schart man sich eben im Substrat einen flachen Hügel, presst die Rinde
dort ein wenig an und schon passen Rindenwölbung und Substrat: Je enger
diese Auflage, desto größer die Bereitschaft der Assel, sich kopfüber
an die Unterseite des obenliegenden Teiles zu heften. Zum Abklopfen habe
ich eine Dose, wo unten eine Art Kreuz eingeformt ist. Beim Abklopfen
von großen Korkstücken schlägt der Kork somit immer auf diesen
Querstreben auf, so werden keine bereits runtergefallenen Asseln
zerquetscht.
Für die weißen Asseln braucht es nicht unbedingt
Kokoshumus, sondern es geht im Prinzip auch jedes andere feuchtkrümelige
organische Material. Kokoshumus hat aber den Vorteil, dass er recht
locker bleibt. Den
Kokoshumus gibt es als gepresste trockene Ziegel in vielen
Terrariengeschäften, Baumärkten, Gartencentern und auch dritte Welt Läden.
Je nach Laden zwischen 3 und 6 DM. Im neuen Mergus Terrarien Atlas Band
I (Kulturgeschichte, Biologie und Terrarienhaltung von Amphibien,
Schleichenlurche, Schwanzlurche,
Froschlurche) steht zu diesen Asseln: "...Man züchtet diese Tiere
in flachen Behältern, die zur Hälfte mit
Rindenmulch gefüllt sind. Als Futter dient diverses stärkehältiges
Gemüse, am besten Kartoffelscheiben, aber auch Champignons und Kleie.
Nur alle zwei Wochen benötigen diese Asseln neue Nahrung. ..."
Neben Kokoshumus geht im Prinzip auch jedes andere
feuchtkrümelige organische Material, wie eben Torf. Kokoshumus hat aber
den Vorteil, dass er recht locker bleibt. Die Asseln leben primär im
Boden, sammeln sich aber eben auch unter Gegenständen wie Rindenstücke,
die auf dem Boden liegen. Den Kokoshumus gibt es als gepresste trockene
Ziegel in vielen Terrariengeschäften, Baumärkten, Gartencentern und
auch dritte Welt Läden.
Je nach Laden zwischen 2 und 6 DM. Verfüttert hab ich sie bisher noch
nicht, da ich keine PFGs habe und meinen Laubfroschnachzuchten hatte ich
sie bisher noch nicht angeboten. Allerdings habe ich angefangen sie
langsam in meinen feuchtwarmen Vogelspinnenterrarien als
"Gesundheitspolizei" anzusiedeln => sollen dort Futterreste
und Schimmel fressen. Ein frisches Chitinknäuel, das nach einer
Vogelspinnenmahlzeit von einem Heimchen übrig bleibt, ist in wenigen
Tagen restlos von noch anheftenden Stoffen befreit, so dass nur noch das
trockene Chitin übrig bleibt. Die Asseln stürzen sich regelrecht auf
die Futterreste und belagern sie mit einer Asselschicht. Ich kann mir
aber gut vorstellen, dass sie von PGFs (gern) gefressen werden: sind
hell (=auffallend) und weichäutig. Weiß aber nicht wie schnell die
sich im Terrarium verstecken. In ihrer Zuchtdose sind sie wie gesagt
primär im lockeren Boden oder unter dem Rindenstück.
Und vor kurzem hab ich festgestellt, dass sie auch ganz
gerne Laub fressen. Habe zu Deko Zwecken trockenes Eichen- und
Buchenlaub in meine Vogelspinnenterrarien. Nachdem es etwas Feuchtigkeit
gezogen hatte, haben
sich die Asseln sofort darüber her gemacht. Es ist nur noch das Gerippe
übrig geblieben. Ich habe jetzt auch Laub in meine Assel Zuchtbox und
auch da bleibt von dem Laub nicht viel übrig!
wenn Futter auf dem Boden liegt, zeigen sie sich auch
tagsüber beim Fressen. Am besten Fischfutter auf den Boden streuen,
dann müssen sie rauskommen. Bei Karottenscheiben werden sie primär
darunter sitzen und von
unten daran nagen. Sie "beweiden" auch gerne morsches Holz.
Sitzen in meinen Vogelspinnen Terrarien oft am Fuße der (Morkien-)
Wurzeln, da wo diese feucht sind, und fressen vermutlich das Holz, oder
Schimmel der sich darauf bildet. Sie bewegen sich aber nur auf feuchtem
Holz, nie auf trockenem. Seit dem ich sie in meinen Vogelspinnen
Terrarien als "Saubermänner" habe, schimmelt da auch nichts
mehr. Die vernichten den Schimmel schon vorher. Ist ganz gut zu
beobachten, wenn ich zu viel Weizenkleie in die Assel Zuchtkiste gebe
und in
dem feucht-warmen Klima dann watteartiger Schimmel aufblüht. Die Asseln
sitzen sofort an den Schimmelfeldern und nach ein paar Tagen ist der
ganze Schimmel wieder weg!
Zuchtfutteransatz von Dirk Huppert
diese Mischung aus Eichenlaub, Moos und Rinde (2:2:1) kann man
pulverisiert nicht nur an Quappen, sondern auch Springschwänze verfüttern (und
Asseln). Viele Futter schimmeln und sind so ungeeignet, über mehrere
Tage unaufgefressen im Zuchtbehälter zu bleiben. Der HH-Brei und das
Wald-Pulver können einem da viel Arbeit sparen. Das Pulver kann auch
beim Ansetzen schon reichlich unter das Substrat gemischt werden. Vor
dem Pulverisieren das Abkochen (/Trocknen) nicht vergessen, sonst holt
man sich sonstwas in die Kulturen.
mit Torf halb gefüllte, 30 x 20 x 8 cm große Kunststoffboxen, darauf einige flache Korkrindenstücke, worunter man das Futter geben kann. Die Boxen habe ich auf den Lampenkästen meiner Terrarien stehen. Die Asseln brauchen es ziemlich warm. Als Futter gebe ich Zierfischflockenfutter und dünne Schalen von Kartoffel und Möhre. Man sollte auf recht hohe Feuchtigkeit im Behälter achten. Die Tiere vermehren sich sehr langsam, so dass man sie eher nur als Beifutter nehmen kann. Meine Frösche stürzen sich aber regelrecht darauf. Probleme mit Milben o.ä. hatte ich noch nie.
Ein Wahnsinnserfolg bei der nächtlichen Beobachtung der Terrarien ist die neue Stirnlampengeneration mit L.E.D.-Technik (z.B. die Stirnlampe Tikka der Firma Petzl). Das von diesen Lampen ausgestrahlte Licht ist optimal für das Erkennen von Details in unmittelbarer Nähe! Das beste ist, dass Laubfrösche und Nachtgeckos bei diesem Licht anscheinend keine Scheu zeigen, es offenbar viel weniger wahrnehmen oder störend empfinden als das Licht herkömmlicher Taschenlampen! Weiterhin überzeugen das geringe Gewicht (komplett mit 3 Mikrozellen nur 70 g) sowie die enorme Brennleistung (bis zu 140 Stunden mit einem Satz Batterien!)! - Tobias Eisenberg
Um den Nährstoffgehalt der Fliegen aufzuwerten (sog. "gut-loading"), überführe ich die Fruchtfliegen ein bis zwei Tage vor dem Verfüttern in frisches Zuchtmedium ohne Holzwolle. Man sieht nach dieser kurzen Zeit sehr gut die prallen Leiber der Fliegen. Selbst diese Gläser geben einige Wochen später wieder eine respektable neue Generation von Fliegen, obwohl die "Animpfzeit" nur kurz war. - Tobias Eisenberg
Man kann die Ausbeute einer Fruchtfliegenkultur steuern: Impft man mit sehr vielen Fliegen an, dann entwickelt sich die nachfolgende Generation explosionsartig und zeitgleich. Man hat also über einen kurzen Zeitraum sehr viele Fliegen zur Verfügung. Wird dagegen eine kleinere Menge "Starter"-Fliegen verwendet, dann bleibt die Kultur lange und kontinuierlich intakt. Will man den frühestmöglichen Entnahmezeitpunkt vorverlegen, kann man einer neuen Kultur auch noch Maden zusetzen. - Tobias Eisenberg
Will man Quappen des histrionicus-Komplexes mit Hühnereigelb aufziehen, dann kann man das Eigelb im Kühlschrank für 2 Tage aufbewahren. Der Dotter wird dann fester und zerfließt weniger beim Füttern - Martin Haberkern
Das vorschnelle Ausbrechen von Futterinsekten kann man verhindern, indem man diese in einen Becher oder ein Glas schüttet, in dem ein spitzenwärts abgeschnittener Trichter steckt. - Tobias Eisenberg
Um die Fliegen vor dem Verfüttern aufzuwerten, werden sie über Nacht in ein frisches Kulturgefäss in unnatürlich hoher Dichte (bis 1000 Drosophila) überführt, damit sie noch einmal fressen können. Gerade diese "Übernachtkulturen" ergeben eine hervorragende Ausbeute mit sehr vielen Maden, wenn sie weiter inkubiert werden. - Aaron Handzlik
Schimmel in Drosophilazuchtkulturen wird durch Zusatz von Essig gehemmt. Außerdem kann man Schimmel vermeiden, indem man sehr viele Fliegen zum "Animpfen" einer neuen Kultur verwendet - Barbie Heid
Ein Tipp zum Javamoos: Filmdose mit Stecknadel am Xaxim
festmachen. Ca. 2 cm darüber - ebenfalls mit Stecknadel oder Draht das
Javamoos dranstecken und zu einem Drittel in die mit Wasser gefüllte
Filmdose hängen lassen und
immer Wasser nachfüllen. Das ganze an der hellsten Stelle (meist oben an der
Lampe), Javamoos trocknet zu
leicht aus, vor allem an der Rückwand. Wenn es immer in Verbindung mit
Wasser steht, wächst es sehr schnell
und behält auch seine grüne Farbe. - Susi Schwaiger
Mit roter Marmelade gefütterte Grillen und mit Paprikapulver im Drosophilazuchtmedium bzw. als aufgetragener Puder vor dem Verfüttern lassen sich Farbverstärkungen bei rot und gelblich-gefärbten Fröschen erzielen. - Rei Linne
Milben in der Drosophilazucht wirst Du eigentlich so gut wie gar nicht los. Ich habe auch schon einiges probiert. Du kannst sie nur in den Kulturen reduzieren. Milben mögen es warm, also möglichst kühl halten. Die Fliegen bleiben dann auch länger "frisch". Ich hatte bei 25 Grad beträchtlich mehr Milben als bei 18 bis 20 Grad. Allerdings brauchen die Kulturen dann auch wesentlich länger. Wenn neue Ansätze gemacht werden, die Fliegen über einen Trichter in eine leere Flasche klopfen/ schütteln. Hat man in der Flasche eine ausreichende Menge für alle Ansätze, den Trichter wegnehmen und den Inhalt der Flasche in ein Glas schütteln. Das Glas mit einem Gazedeckel verschließen und auf den Kopf stellen. Die Milben lösen sich von den Fliegen und fallen durch die Gaze nach draußen. Schütteln beschleunigt das Ganze. Nach einigen Minuten die Ansatzgläser mit den so behandelten Fliegen impfen. Die Unterlage, auf die die Gläser gestellt werden, kann mit Ardap (Taubenmittel gegen Ungeziefer/Freßnapf/Raiffeisen) besprüht werden. Die einzelnen Gläser dürfen sich nicht berühren. Die Milben verlassen das Glas, laufen über den behandelten Boden und kommen aufgrund des sesshaften Giftes nicht mehr weiter. Das ganze hält mehrere Monate. Aber Vorsicht: Das Mittel ist zwar für uns angeblich unbedenklich, dunstet aber bisschen aus. So habe ich in meinem Fliegenschrank mal alle Ansätze durch den Dunst getötet. Am besten einen Tag eher anwenden. Immer von den frischesten Ansätzen neue Ansätze machen. Die sind noch nicht so verseucht mit Milben. - Dietmar Dörre
Milben in der Drosophilazucht hemme ich durch mit Spüliwasser gefüllte Blumenuntersetzer, in denen die Zuchtansätze stehen, an der Ausbreitung. Die fehlende Oberflächenspannung lässt die Milben ertrinken... - Tobias Eisenberg
Man kann sich gut lästiger, freilaufender/-fliegender Drosophila im Zimmer entledigen, wenn man eine Schale mit Apfelsaft und einem Schuss Spüli aufstellt. - Tobias Eisenberg
Zum Beheizen der Froschterrarien im Winter eignet sich gut ein Heizkabel mit geringer Wattzahl, das in den Lüftungsgraben vorne installiert wird. Ich habe dazu ein Heizkabel in ein rundes Aluminiumrohr gesteckt. Sieht besser aus und verteilt optimal die Wärme. Schalte ich diese Heizung einmal aus, beschlagen schnell die Vorderscheiben (im Zimmer ist es deutlich kühler). Außerdem kann man ohne großen technischen Zusatzaufwand die Abwärme der Beleuchtung aus dem Deckel nutzen. Sinkt die Temperatur z.B. auf unter 23 Grad, schaltet sich ein Ventilator ein und bläst warme Luft ins Terrarium. Optimal ist eine Ausrichtung direkt auf die Frontscheibe, da so auch das Problem mit beschlagenen Scheiben elegant und dauerhaft vermieden werden kann. - Thomas Doussier
Zum Aufnehmen von Froschrufen benutze ich einen Mini Disc Recorder der ist schön klein. Als Mikrophon habe ich mir ein Videokamera-Mikrophon von Conrad besorgt. Ist zwar nur mono aber hat eine Richtcharakteristik. Hat so um die 70 Mark gekostet und liefert deutlich bessere Ergebnisse als alle teuren Mikrophone die speziell für Mini Disc gedacht sind. Ein Mini Disc mit Recordfunktion gibt es ab 300 DM mit entsprechenden Soundprogrammen mache ich dann aus der Monospur wieder eine Stereospur und filtere Windrauschen oder sonstiges raus - klappt super. - Tommy
Ich habe viele solcher Aufnahmen im Biotop und im Terrarium gemacht.
Verwendet habe ich einen DAT-Recorder (digital). Der Aufwand ist nicht
erforderlich, es ist jedoch empfehlenswert Nebengeräusche auszuschalten.
Beim Mikrophon geht das mit einem Richtmikrophon. Windgeräusche werden mit
einem Schaumstoffschutz stark gemindert.
Im Terrarium sollten keine Raumgeräusche vorhanden sein. - Gerd Voss
Meine Quappenfuttermischung besteht aus TetraMin Baby, Calzium, Brennesselpulver, Blütenpollen, Aminosäuren, gemahlenen Mückenlarven, Artemiaaufzuchtalgenpulver, KorviminZVT, AmivitA, Spirulina und zerriebenen Hasenpellets. Je nach Art reiche ich auch lebende Wasserflöhe oder Mückenlarven. Die besten Quappen erhalte ich in einem Quappenpool, in dem ich auch Laubfrösche aufziehe. - Martin Haberkern
Ich strebe an, nicht über 24°C für D. azureus-Quappen zu kommen. Im
Sommer gelingt das aber u.U. nicht immer. Da ich Quappen und Gelege in einer
Art "Quappeninkubator" (das entspricht einem normalen Inkubator,
der immer als
"Aquarienmethode" beschrieben wird) halte, übertragen sich durch
die Außenwasserwärmung (bzw -kühlung) extreme Zimmertemperaturen nicht
auf die Becher mit den Quappen. Wenn es zu heiß wird, kann man die
Temperatur durch
Eisakkus (ins Außenwasser) herunterkühlen. Nachts ist der Regelheizer
nicht in Betrieb, die Temperaturen fallen dann auf 20-22°C. - Tobias
Eisenberg
Im letzten Sommer (Ende Juli / anfangs August während der Regenzeit) habe ich in Costa Rica Bromelientrichter mit Pumilioquappen gemessen: Minimalwert nachts 23.4°, Maximalwert am Tag 27.3°. In Aufzuchtgewässerchen von D. auratus: Minimalwert nachts 22.5°, Maximalwert am Tag 28.7°. - Martin Haberkern
Ich benutze seit über einem Jahr Trockenhefe für die Springschwanzzucht. Habe vorher alles andere auch ausprobiert und war was Ausbeute, Schimmelfestigkeit und Milbentauglichkeit nie ganz zufrieden. Fischfutter schimmelt bei Überangebot, Haferflocken beinhalten immer Milbeneier (eigene Erfahrung, Baby- Milchpulver war sehr gut aber verursachte bei den Fröschen Durchfall (kein Witz), alles andere war nicht so ergiebig. Die Trockenhefe schimmelt fast nie ( es sei denn man schüttet sie tonnenweise dazu), ist ein Pilz und damit naturnahes Futter, wird fast rückstandslos gefressen (erhöht die Ansatz-Haltbarkeit erheblich) riecht nicht und!!! ich erziele die beste Ausbeute seit jeher! (bei regelmäßigem Füttern). Außerdem habe ich seit über einem Jahr nicht eine Milbe gehabt. Ich verwende eine französische Hefe aus dem Bäckergroßhandel ohne Emulgatoren. (500 g Dose ca. 12,00 DM) Diese zermahle ich zu Pulver und streue sie mit einem Salzstreuer auf meine Ansätze (auf Torfplatten). Sauber, schnell, billig - gut! - Tommy
Als Springschwanzfutter eignen sich auch in Scheiben geschnittene Pilze. Ich nehme mittlerweile Champignons aus der Tiefkühltruhe. Die sind schon vorgeschnitten und bis in die Ewigkeit haltbar (zumindest als Colembolenfutter). Einfach eine oder zwei Scheiben (aufgetaut) rein und gut. Wie lange deine Springschwänze dafür brauchen, hängt von der Populationsdichte und natürlich von der Größe der Pilze ab. Dann gibt`s auch keine Probleme mit Milben. - Harald Köhler
Der Kescher kann weiter optimiert werden, wenn man in das Loch statt einer Filmdose den Gewindeteil einer E27 Glühlampen-Fassung integriert. Arretiert wird dieses Teil mittels der mitgelieferten Metallgewinderinge, die außen auf die Fassung aufgeschraubt werden können (je einen von der Innen- bzw. Außenseite des Netzes auf die Fassung schrauben). Witzigerweise passen normale Flaschengewinde auf die E27 Fassung. Dadurch kann man leichte, kleine, durchsichtige Plastiktrinkflaschen auf die Fassung schrauben. Die Insekten fallen beim Keschern durch die Fassung in die Flasche. Man verschließt die Flasche mit einem normalen Schraubverschluss, wenn genügend Insekten gefangen sind. - Tobias Eisenberg
Zum Fangen von Heuschrecken eignen sich hervorragend Kescher mit Plastiktüte anstatt eines Netzes: Die Insekten können sich nicht halten und fallen nach unten in den Sammelbehälter - Christian Schwering
Fangen von Wiesenplankton: Dazu wird ein entsprechend großes, tiefes Netz gekauft (dm 20-30 cm und ebenso tief) und in das Ende (den Zipfel) ein Loch geschnitten. Das Loch sollte so groß sein, wie der Durchmesser einer Filmdose. In dieses Loch wird nun eine Filmdose mit abgeschnittenem Boden (oder ein Stück undurchsichtiges Kunststoffrohr) mit Klebeband eingeklebt. Nun hat man ein Netz mit einem Rohrloch am Zipfel. Nun wird eine Plastiktüte (Fischplastiksack!) mit einem Gummi auf dem Rohr befestigt. Wenn nun auf der Wiese fleißig gekeschert wird, kommen die Insekten durch die Bewegung durch das Plasikrohr in die Plasiktüte. Da die meisten Insekten zum Licht wollen, gehen sie kaum durch das Plasikrohr zurück ins Netz. Ist man fertig, zieht man einfach die Plasiktüte vom Rohr und wenn das Gummi stramm genug gesessen hat, ist die Tüte auch gleich verschlossen. Klappt prima. - Peter Reuschling
Beregnungsanlage aus Düsen der Scheibenwischanlage für Frontscheinwerfer: Betrieben mit einem 2 A Trafo von Conrad. Ich betreibe damit 16 Nebeldüsen, Höhenunterschied max. 2 m. Es nebelt nicht wie die Düsen von Peter Nowark. Ich hatte mal kurzzeitig direkten Druck aus der Wasserleitung auf den Düsen. Auch hier nebeln sie nicht, doch es sprüht direkt aus der Leitung erheblich mehr. Aber für unsere Zwecke sehe ich bei meiner Konstruktion keine Probleme. Ich hatte sogar mal 2 Düsen pro Becken, also insgesamt 28 Düsen. Das geht genauso gut. Aber ich denke, da ist dann auch Schluß. - Dietmar Dörre
Quappenernährung/-aufzucht: Quappen vom dem Moment an, wo sie frei
schwimmen, 15 Minuten wöchentlich
mit UV bestrahlen. Die Ernährung der Quappen optimieren. Reines Fischfutter
reicht zur Fütterung nicht aus. Meine Quappenfuttermischung besteht aus
TetraMin Baby, Calzium, Brennesselpulver, Blütenpollen, Aminosäuren,
gemahlenen Mückenlarven, Artemiaaufzuchtalgenpulver, Korvimin ZVT, AmivitA,
Spirulina und zerriebenen Hasenpellets. Je nach Art reiche ich auch lebende
Wasserflöhe oder Mückenlarven. - Martin Haberkern
Eifütterung der eifressenden Arten mit artfremden Eiern: Welche Eier man füttert ist egal, man muss nur die Gallerte entfernen. Die Quappen sitzen dann in einem Schnapsglas, das unten rund ist, so dass das Ei in die Mitte des Glases sinkt.
Nachtfalterfang: Ich habe im Sommer abends eine weiße Plexiglasscheibe aufgestellt, hiner der eine starke Lampe brannte. Das lockt massenweise Insekten an. Die meisten fliegen gegen die Scheibe und fallen erst mal runter. Das kann man sich zunutze machen für eine Art Reuse, die gleichzeitig zu große Insekten ausschließt. Das ist bequemer und sicherer als Keschern. Man sollte natürlich einen Balkon oder Garten haben und nicht mitten im Ruhrpott leben! Hängt man eine Schaltuhr dran, kann jeden Morgen mühelos 'geerntet' werden. - Peter Reuschling
Rezept
für den Quappentee:
Einträge aus der Frog-Page von Brian Tesoro
For those pumilio breeders, try using a ratio of 1 male to 3 females. Apparently on egg feeders, males are the ones eating the eggs from other clutches. -- Aaron Handzlik
Do not use spring water to spray your moss. It's too hard (high in alkaline). Instead, use distilled water. -- Mike Novy
Another way to prevent mite infestation from cultures is to expose the them to full spectrum lighting. Apparently, mites don't like them. -- Erin McClay
You can go to a home improvement store any buy mite powder to sprinkle around (outside) your fruitfly cultures...because it's also called Boric Acid. -- Erin McClay
Do not use dried grape vine in the terrarium unless you're using it for an arid environment. It's not suitable for humid conditions because it will eventually rot. The best wood to use is called Welaby Wood, aka Mopani Wood. It comes from South Africa, having a two-tone color and it is very dense. I find it resistant to mold and it will surely last in a humid tank.
To help increase your fruitfly yield, use Excelsior on top of the medium. These are fine strands of wood used for "fluff" in craft projects. They're very inexpensive and can be purchased in craft stores. What it does is it increases the surface area inside the culture for the flies to stand on as opposed to getting glued in the sticky medium. It also works wonders to prevent your medium from plopping down when you turn and shake the flies out. Fly yield is very high with this method.
Trying to find a suitable container to house new tadpoles that have just broken-out of the egg? Use an ice cube tray. It's just right for small tads and water changes can be quickly done with a turkey baster. When the tads get bigger, they can be moved to a more appropriate housing, such as a yogurt cup.
I get a better breeding response from my coco-hut breeders (the frogs that use a coco-hut to breed), using a wide leaf (i.e. pothos/devil's ivy) placed at the base of the coco-hut. The frogs use the leaf to either lay underneath it or on top of it. Make sure to discard the leaf when it starts to rot.
To decrease the chances of a mite infestation, a good investment is shelving liners that kills bugs. It is treated with o-isopropoxyphenyl methylcarbamate.
If you don't mind your frogs laying in bromeliad axils (especially the arboreal species), one of the best plants in holding water is Vresia fenestralis.
If you can't find coco huts in your area, good substitutes are terra-cota pots and plastic pots.
A good way to keep humidity in the tank is to use a glass cover designed for aquariums and drilling holes at the plastic strip for ventilation.
You can use cork bark that's shaped like a log as a planter, but make sure to reinforce the log by tying fishing line at both ends and somewhere in the middle. Cork, as it gets wet, tends to open up into a U shape, getting really flimsy.
A pumilio keeper stumbled upon this by accident. Keep the lights dim...very dim in the tank when you see eggs or tads. Parental behavior was lacking in a bright tanks. The parents were more diligent in caring for the tads when the light level was low. -- IAD Workshop
Besides the regular tadpole food of spirulina and chlorella algae, tads respond well to blackworms as another food source. -- IAD Workshop
It was a unanimous opinion from the panel that daily feeding is best because of consistency. Periods of starvation (where the frogs don't eat) is not too healthy for the frogs because they constantly hunt for food daily in the wild. It's better, if you have time, to feed several times a day, with small quantities. -- IAD Workshop
Use paper coffee filter to cover the top of the fruitfly cultures. Other types of cover have too large spaces in between the mesh to allow eggs from flying fruitflies to enter the culture. -- IAD Workshop
For fruitfly cultures, to gauge how much flies are needed to start the culture, enough flies should be added to cover the whole top layer of the medium. This method allows for a greater yield of flies and a longer culture since the larva takes hold over the medium quicker. -- IAD Workshop
Having a hard time removing the eggs from film canisters? Line them with a bromeliad leaf, pothos leaf, or even plastic ones, so the "liner" can just be easily taken out with the eggs attach to them, not on the canisters. -- IAD Workshop
Use light-colored canisters for frogs that use them for tadpole depositing or egg laying sites as opposed to the black ones. Parents tend to deposit egg foods for the tads more in the light-colored ones, resulting in better tadpole growth. -- IAD Workshop
Use a coffee grinder to crush "human-grade" vitamin/mineral supplements. It pulverizes it to a nice powder.
For hard water stains on terrariums, such as from waterfalls, etc., use an aquarium algae scraper soaked in regular 'ole vinegar - looks like a brand new tank! -- Barbie Heid
To keep the plugs for fruitfly cultures from getting scuzzy, buy a mesh lingerie back with a zipper (any KMart, WalMart, etc). Put the plugs in the bag and wash in hot water in the washing machine. They dry quickly. -- Barbie Heid
To force a bromeliad to bloom, like Guzmania sp., cut an apple into several pieces and place around the base of the plant and cover it with a brown paper bag for 48 hours. It should bloom in 2-3 months. Make sure to remove the apples before they rot and repeat the procedure as necessary.
To possibly extend the life of your fruitfly cultures, add to the medium vitamin/mineral powder and sprulina powder. Some hobbyists say that the yield is greater and the culture lasts longer.
Add a small block of tree fern fiber in your springtail culture. Springtails tend to gather in the block which can be easily transferred to the tank for feeding.
Have slugs in your terrarium that you want to get rid of? Place a container with beer, but put some kind of a mesh screen so that the frogs won't fall in. Slugs are attracted to the smell of beer -- they will fall into the container, and drown.
Another good way to sex younger, juvenile frogs is by looking at their snouts. Toepads are only good on subadult frogs and adults, so using the snout methods is better for juveniles. Males tend to have closer eye separation than female, making their snouts narrower. Females, on the other hand have a wider eye separation, making their snouts wider. -- Mike Castiglione
Have a fruitfly rotation schedule to avoid exhausting a batch of fruitfly cultures. For example, group several cultures into groups: A, B, C. On the first feeding, harvest flies from Group A, then on the next, Group B, and so on. This way, you give ample time for the flies in the first group to produce more flies.
To keep flies down on ground level where the terrestrial frogs are, place a small banana on a tray: flies will gather around it. -- Ken Kulp
Never mix species together! I've attempted this before and it resulted to frog deaths, resulting from stress. The frogs stopped eating and just wasted away. If you do plan to, make sure you use a big vivarium with plenty of hiding spaces. Continuously monitor your subjects to make sure that they're not stressed, are eating freely, etc. You can however, mix same morphs from the same species until just before maturity. For example, I keep several morphs of juvenile tincs in one tank. As soon as they become subadults, I'll be transferring them to their own tanks to prevent crossbreeding and thus polluting the line.
Please research the animal you are purchasing before taking a plunge. Avoid the quick-buying impulses because you may be stuck with something that you don't like.
Start your food cultures before purchasing the frog. It usually takes a good month to establish a viable supply of fruitflies. You don't want to be stuck paying for pinheads to feed your frogs...this can add up in $$$ amounts.
As a beginner, it's best to buy frogs from a reputable breeder as opposed to a pet shop or a wholesaler. The breeder knows more about the animals that he or she is selling than somebody who is just out there to make a buck.
Don't be afraid to ask stupid questions in FrogNet (and in general). I know that it can be intimidating at first to post, especially with the advanced hobbyist lurking around the corner. Don't be intimidated with frog jargon as well. It takes time to know the scientific names of these frogs. If you have to, call a D. leucomela "bumble-bee" poison frog...it's okay.
Always use vitamin/mineral supplements every feeding.
When collecting termites in the woods, especially in deer country, make sure to put on tick repellent. You don't want to be catching Lymes Disease.
If you have several tanks with a lighting fixture on each one, try using a timer instead of opening and closing each light day in and day out.
Misting systems can help with the maintenance of frog-keeping. They can be costly, but worth every penny. Hey, you also stimulate your frogs to breed with the consistency of this misting method as opposed to the old hand-spraying method.
Keep a journal. I do. I write down new experiences that I've encountered, frog behaviors per species, lineage of frogs purchased, problems, and the like.
If you have to leave and go on a vacation, the frogs can be fine for 3-4 days provided that they are fed heavily before leaving. Make sure that you put in a water source (i.e. waterdish) to keep the frogs from drying out. For longer periods, keep 2 bottles or so of fruitfly cultures. The frogs can eat escaping larvae or flies. A misting system is also a good idea in this situation.
Add variety to your frog's diet. Who would want to eat the same food everyday? Offer springtails, termites, field sweepings, waxworms, and other small critters to substitute fruitflies. Don't feed fireflies...it can be deadly to frogs.
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