Ranario Cahuita

Von Martin und Claudia Haberkern

 

Zusammenfassung

Nach langer Vorbereitung haben wir am 14. Februar 2006 mit dem Bau des Ranarios (Froschpark, Schutz- und Zuchtstation für Amphibien) auf unserem Grundstück in Cahuita begonnen. Ein herzliches Danke an unseren Freund Tobias, dass wir hier Informationen und Bilder der Entstehung veröffentlichen dürfen.  

Das Ranario Cahuita soll sowohl für Einheimische als auch Touristen eine Attraktion sein (es existiert im ganzen Karibikraum des Landes noch kein genehmigtes Ranario). Cahuita als beliebtes Reiseziel bietet nur wenige Attraktionen und ein Froschpark ist sicherlich eine Bereicherung für das kleine Städtchen.

 

Im Ranario sollen die Besucher zuerst einmal staunen über die Vielfalt an Amphibien und in der großzügigen, naturnah gestalteten Anlage diese Tiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten können. Einige Arten lassen sich auch anfassen und wir möchten den Besuchern ein Erlebnis der besonderen Art bieten. Nebst dem Sehen kann man die verschiedenen Froschlaute hören und diverse Informationen helfen dem Verständnis für diese Tiere.

Ein großes Gewicht legen wir auf den methodisch-didaktischen Wert des Ranarios (wir beide haben 35 Jahre Erfahrung als Lehrer) und so bieten wir Führungen an. Kinder sind uns ein wichtiges Anliegen und sie sollen vieles über Amphibien erfahren können. Lernschilder, Informationstafeln und Spiele dienen dem jungen Publikum, mit Spaß im Ranario in die Welt der Frösche und Kröten einzutauchen.

Das Ranario will den Besuchern sowohl die Faszination der Amphibien vermitteln, als auch darauf hinweisen, wie stark der Regenwald bedroht ist und dass die darin lebenden Tiere großen Schutz brauchen. Spezifische Arten werden im Ranario gezielt nachgezüchtet und gemäß den gesetzten Zielen und Auflagen auch wieder in die Natur entlassen.

Langjährige Erfahrung (über 30 Jahre) und großer Erfolg in der tropischen Froschhaltung und –zucht bieten die Grundlage für das Gelingen des Ranarios. Diverse Mithilfe an Ausstellungen, Veröffentlichungen von Fachartikeln im Internet und die Mitarbeit bei Fachbüchern, sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Zoos weisen uns aus.    

 

So möchten wir in Cahuita etwas Einzigartiges, Neues aufbauen und zum Schutz der Amphibien eine Station errichten, die langfristig für Besucher attraktiv ist und den Tieren ein Zuhause und eine Zukunft gibt.

 

Der Bau des Ranarios in Cahuita

 

Nach eineinhalbjähriger Vorbereitung und endlosem Papierkram (Eingaben, Anträge, Bewilligungen einholen, Genehmigungen beantragen, …) war endlich der Managementplan fertig und bei der zuständigen Behörde deponiert, sodass dem Gelingen des Projekts nichts mehr im Wege stehen konnte. Das Ziel war und ist ein frei begehbares Ranario, 49 Meter lang, 16 Meter breit und 6 Meter hoch. Ein überdachter Mittelteil dient als Informationszentrum, wo die Besucher in Terrarien schon einmal Frösche sehen können und auf die geführte Tour vorbereitet werden. 2 WC’s schreibt das Gesetz vor und im Mittelbereich können die Besucher auch eine Erfrischung zu sich nehmen und im Shop Souvenirs kaufen.

   

Im Januar 2006 begannen wir mit der Materialbeschaffung. Da bei uns kein grosser Lastwagen hereinfahren kann, transportierten wir mit Hilfe von Manuel und seinem kleinen Lastwagen zuerst viel Kies und Sand auf unseren Parkplatz.

 

Unser Angestellter Waldomero und sogar Freunde aus der Schweiz, die gerade Ferien bei uns machten, halfen mit, all dieses Material 100 Meter weiter nach hinten zum Bauplatz zu führen. Dies bedeutete, alles in Schubkarren zu schaufeln und dann ab die Post. Man kann sich wohl gut vorstellen, wie viel Schweiss und Blasen an den Händen es gekostet hat, bis die gesamte Menge von 60 Tonnen Balast an Ort und Stelle waren.

 

Anfang Februar wurde dann die genaue Lage des Baus festgelegt, so dass möglichst wenig Bäume gefällt werden mussten und die natürlichen Strukturen des Grundstücks in das Ranario einbezogen werden konnten. Ein paar kleinere Bäume (Bäume unter einem Durchmesser von 30 cm bedürfen keiner Bewilligung zum Fällen) mussten trotzdem dran glauben.

 

Mit Schnüren steckten wir alles genau ab und so konnte am 14. Februar mit dem Bauen begonnen werden.

 

Heinz, der uns schon das Wohnhaus gebaut hatte, rückte mit 3 Arbeitern an. Doch das Wetter spielte verrückt und so gab es zahlreiche Unterbrüche, weil es zu stark regnete und der Bauplatz regelrecht in den Wassermassen versank. So hoben wir in der Zwischenzeit einen 65 Meter langen Graben aus, in den später die Wasserversorgung und die Stromleitungen verlegt werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt begann mit Rolf und Dave zusammen (zwei Freunde aus Puerto Viejo, die sich im Stahlbau auskennen) die Arbeit mit den Stahlteilen, da die ganze Halle aus Stahlträgern und –bögen errichtet wird (klar, dass das Besorgen dieser Materialen wieder eine mühselige und zeitraubende Geschichte war). Endlich war das Wetter stabil genug, so dass mit dem Aushub begonnen werden konnte. Zuerst entstand das Fundament für die 40 cm hohe Mauer, die das Ranario begrenzt. Dazu gruben wir einen 30 cm tiefen Graben für das Fundament, ganze 130 Meter lang durch wurzeldurchzogenes Gelände.

 

Die Eisenarmierung musste Stück für Stück gebogen und mit Draht zusammengebunden werden, bevor sie dann in den Graben verlegt werden konnte. Mittlerweile kamen die Backsteine und auch der Zement an und auch all dieses Material musste natürlich von Hand wieder nach hinten verfrachtet werden. Unsere Hunde bewachten fleissig die Zementsäcke, während in der Märzsonne bei Temperaturen um 34° Grad gearbeitet wurde.

 

Als erstes wurden die Füsse fertig, die zur Aufnahme der Stahlbögen in die Sockel der Mauer einbetoniert wurden.

 

In den fertigen Graben konnte die Armierung eingelegt werden und das Betonieren begann. Ein Kraftakt war der Transport des schweren Betonmischers durch das tiefe Gelände und über die Entwässerungsgräben, doch mit vereinten Kräften gelang auch dies.

 

Auf das Fundament mauerten wir 2 Blocks hoch die Mauer, in die millimetergenau alle 3 Meter die Sockel mit den Füssen einbetoniert wurden. Die Herausforderung beim gesamten Bau war die Genauigkeit, denn nur so konnte später auf das Fundament die Stahlhalle aufgesetzt werden.

 

Nun folgte die Arbeit am später gedeckten Mittelteil. Wieder erstellten wir einen  Betonrahmen mit genügend Eisenarmierung und gleichzeitig alle Grundstrukturen für beiden WC-Anlagen und Terrariensockel. Es entstanden die ersten grossen Sockel in der Hallenmitte, die später die Hauptträger aus Stahl aufnehmen, von denen im Ganzen 8 Stück die gesamte Konstruktion tragen.

 

Die WC’s und auch sämtliche Waschbereiche brauchen ein Abwassersystem. So bauten wir einen Septiktank und verlegten diverse Abläufe für die spätere ‚Entsorgung’ der Abwässer.

 

Nun galt es alle Rohre für die Wasserversorgung und den Strom einzulegen, bevor dann der Boden des Mittelteils betoniert werden konnte.

 

Nun konnten im Mittelbereich die späteren Terrariensockel aufgemauert werden und auch die beiden WC’s erhielten eine 1 Meter hohe Mauer. Die Blocks dazu wurden genau geschnitten und alle Teile auf Sicht gemauert, so dass es auch schön aussieht.

 

Rolf lieferte die ersten Stahlträger und am gleichen Tag machten wir uns daran, die senkrechten Pfosten genau im Lot aufzurichten und die waagrechten 7 Meter langen Verbindungen auf 6 Metern Höhe zu montieren. Der Mai zeigte sich einmal mehr als heissester Monat des Jahres und bei soviel Schwitzen waren mehrere Pausen mit einer kühlen Pipa (Kokosnuss) Pflicht. Prost Rolf!

 

Die Mauern für die WC’s waren fertig und der Boden betoniert. Das Septiksystem ist auch rechtzeitig fertig geworden und der Betonmischer konnte wieder durch das Gelände geschoben werden (uff!).

 

Alle Träger waren montiert und nun waren die Stahlbögen dran. An Ort und Stelle wurde der Masterbogen angepasst, so dass dann alle 17 Bögen auch passgenau vorgefertigt werden konnten.

 

Dave und Rolf haben die fehlenden Teile hergestellt und nach einer Wetter bedingten Baupause mit einigen Besuchern, mit denen wir auch gerne etwas Zeit verbringen, haben wir nun alle Stahlbögen aufgerichtet. Das Material heizt sich in der sengenden Sonne stark auf, und die Arbeit in der prallen Sonne ist extrem schweißtreibend und der Energieaufwand enorm. Aber es ist geschafft! Noch fehlen ein paar Querverbindungen, doch schon sieht man die ganze Halle und die Dimension des künftigen Ranarios. Von oben sieht alles wie ein halber am Boden liegender Zeppelin aus.

Bild: Stahlhalle Bögen fertig montiert

Bild: Stahlhalle von oben

Nun werden die nötigen Applikationen an Ort und Stelle auf das genaue Maß geschnitten und gleich eingeschweißt, so dass für die Montage des Schattennetzes, das das komplette Ranario später deckt, alles parat ist.

 

Eigentlich war der 20. August ein perfekter Sonntag. Wir saßen zum Wochenendabschluss noch gemütlich auf unserer Terrasse, als es punkt 22 Uhr beim Ranario ein erstes Mal laut knackte. Sekunden später fiel unter lautem Krachen und Getöse unser grosser 37 Meter hohe Guanacaste Baum um. Wir saßen wie versteinert da, machten uns dann aber mit der Taschenlampe auf, um in der kuhfinsteren Nacht einen ersten Augenschein des Desasters zu nehmen. Da lag er! Wir konnten es nicht glauben, dass unser geliebter Baum einfach so umgekippt war. Er war schön parallel zum Ranario gefallen, hatte es lediglich mit ein paar kleinen Ästen gekitzelt. Wir hatten mächtig Glück gehabt, denn das gewaltige Gewicht des Riesen hätte locker die Halle zerdrückt!

Bild: Guanacaste am Boden

In der letzten Augustwoche sind die Stahlarbeiten gut vorangegangen und fast ist alles fertig geworden. Wir konnten die beiden Endstücke einschweißen, auf die Mauer die unteren Abschlussleisten anschweißen, sodass später das Netz gut gespannt werden kann und die letzten Querstützen haben wir eingesetzt.

Bild: Endstücke einschweissen

Bild: Abschlussleiste schweissen

Bild: letzte Querstützen einsetzen

Am 28. August ging ich zum Tagesausklang noch auf einen Kontrollgang nach hinten um zu schauen, ob die Betonrampe, die alles verschließt, auch gut getrocknet hat. Da kroch gerade eine hübsche "Mica" (Spilotes pullatus) über das Mäuerchen und schlängelte durch das ganze Ranario. Später wird ja alles dicht sein und solche Besucher müssen dann draußen bleiben. Schlangen sind bei uns häufige Besucher, doch gebaut wird das Ranario ausschließlich für Amphibien. Die menschlichen Besucher sollen ohne Angst und gefahrlos in die Welt der Frösche und Kröten eintauchen können!

Bild: Spilotes pullatus

Bild: Spilotes pullatus im Ranario

 

Der September zeigte sich einmal mehr als heissester Monat des Jahres. So war es teils unmöglich, an der Stahlkonstruktion zu arbeiten, weil sich das Material in der Sonne zu fest aufheizt. Im Schatten habe ich dafür einmal aufgeschrieben, wie viel Metall wir denn im Ganzen verarbeitet haben. Hier also ein paar Zahlen (Angaben in Pulgadas bei den Stahlrohren und dem Profil; 1 Pulgada entspricht 2,54 cm):

-         93 Meter 4x4 Vierkant Stahlrohre

-         919 Meter 2x2 Vierkant Stahlrohre

-         820 Meter Flacheisen in verschiedenen Dimensionen

-         168 lange Gewindebolzen für die Stahlfüsse mit Scheiben und Muttern

-         550 Schrauben natürlich mit Unterlagsscheiben und Muttern

-         711 Meter Armierungseisen

-         314 Meter 6 mm Eisenstäbe

-         8,5 km Eisenstäbe in Form von geschweisstem Netz

-         120 Meter 2x3 Eisenprofil

Dazu kommen nächstens die knapp 1800 Quadratmeter Schattennetz, dessen Befestigung mir noch etwas Kopfschmerzen bereitet. Ich habe begonnen, an einem Endstück diesen "Saran" anzuschrauben, musste aber nach 4 Stunden erschöpft aufgeben. Die Stahlschrauben mit aufgesetztem Bohrkopf werden direkt durch zwei Stahlschichten eingedreht und so das Netz eingeklemmt. Der Akkuschrauber ist dafür zu schwach und die schwere Bohrmaschine hat meinen Arm dermassen überlastet, dass ich nicht mehr weiter machen konnte. Für die ganze Montage des Netzes muss ich wohl ein paar kräftige und dazu klettergewandte "Schrauber" anheuern.

Bild: Netz montieren (14.9.)

Trotz teils 36° Grad im Schatten haben wir aber die zwei grösseren Bäume eingefasst, die ich nicht fällen wollte. Sie schauen später durch das Netz hinaus. Zudem hat Rolf sämtliche Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel fest gezogen, so dass nun die ganze Stahlhalle superstabil ist.

Bild: Bäume einfassen (19.9.)

Bild: Drehmomentschlüssel (19.9.) 

Ende September haben wir die Stahlkonstruktion des Mittelteils fertig stellen können und ebenfalls die Auflagen für das Dach geschweisst. Jimmy hat sich als ausdauernder und guter Schweisser erwiesen und so ist nun die Arbeit mit dem Metall abgeschlossen - uff! Die ungezählten Schweisstropfen haben sich gelohnt und bis jetzt ist der Bau gelungen.

Bild: Dachauflage schweissen (27.9.)

Bild: Dachauflage montieren (27.9.)

Bild: Jimmy am Schweissen (29.9.)

Bild: Konstruktion des Mittelteils (29.9.)

Parallel haben wir alles Gras und "Unkraut" aus der Halle entfernt, Halm für Halm ausgerissen, so dass nun die Wege angelegt werden können und die Position der Wasserläufe und Teiche markiert werden kann.

Bild: geräumte Halle (30.9.)

 

Einem guten Freund konnte ich einen großen Haufen Korallsteine abkaufen. Korallen kommen auf unserem Grundstück nicht vor und sind sehr gesucht. Das Problem war nur, dass sein Haufen inmitten seines Grundstücks im verwilderten Teil lag und auch, dass der Transport dieses Materials bewilligungspflichtig ist. So bat ich zuerst um das Papier beim Minae. Die meinten nur, dass der Transport ja für das Ranario sei und ich das ohne weiteres tun darf. Also schlugen wir mit der Machete erst einen Weg frei an die Grundstücksgrenze und luden dann Stein um Stein in die Schubkarre. Nach einem Tag schwitzen und vom scharfkantigen Material zerschundenen Händen lag der Haufen bereit zum Weitertransport. Wir hievten alle Korallen auf Manuels Kleinlaster und in vier Mal fahren war alles bei uns. Wieder ein Tag, nach dem wir unsere Rücken nicht mehr spürten und abends wie Steine ins Bett fielen. Am dritten Tag karrten wir mit der Schubkarre alle Korallen zum Bauplatz, wo sie nun bereit liegen zur Verarbeitung. Daraus entstehen die Wasserläufe und Strukturen im Innern des Ranarios.

Bild: Korallsteine (26.10.)

Das Wetter spielte gut mit und so konnte ich mit dem Netz beginnen, das später die ganze Halle überspannt. Mit neuen Schraubzwingen und besserer Technik als bei den ersten Versuchen gelingt es nun, in einem Tag, ein großes Stück Netz zu montieren. Bereits sind alle senkrechten Verspannungen fertig und alle den Mittelteil umgebenden Stücke angeschraubt. Soweit war das erste Ziel, denn nun muss erst noch das Dach montiert werden, damit ein trockener Innenbereich entsteht. Das Polycarbonatdach ist zwar superleicht, doch sind die 11,6 Meter langen und 2,1 Meter breiten Platten derart unhandlich,

dass die Montage schwieriger als erwartet ausfiel. Das große Problem besteht auch darin, die Platten wasserdicht miteinander zu verbinden und wir sozusagen eine ganze Platte auf einmal in das dafür vorgesehene Profil einziehen müssen. Aber irgendwie geht es immer und nun können wir hoffentlich noch vor dem großen Regen das komplette Dach erstellen.

Bild: Netz spannen (8.11.)

Bild: Dach montieren (10.11.)

Parallel betonieren wir die Wege, die am Schluss ein Wegnetz von über 100 Metern Länge quer durch die ganze Anlage ergeben. Es wird uns also noch nicht so schnell langweilig und wenn alles rund läuft, dann werden wir den kompletten Bau innerhalb eines Jahres durchziehen können. Noch 3-4 Monate also, dann sollte es geschafft sein!

Bild: Entstehung der Wege (14.11.)

Mit grosser Kraftanstrengung haben wir die 5 Platten des Hauptdaches auf die Träger ziehen können und mit Spezialschrauben montiert. Wir haben etliche Varianten ausprobiert, die Platten miteinander wasserdicht zu verbinden und als einzig machbare Lösung erwies sich das Einziehen der Verbindungsprofile nach der Montage der Platten. Mit viel WD40 und einer ausgeklügelten Technik konnten wir die Profile mittels einer Nylonschnur einziehen. Das war ein Kraftakt und nach 4 Tagen erschöpfender Arbeit war der Mittelteil gedeckt. Da hatten wir uns ein kühles Bier verdient.

Bild: ein kühles Bier (23.11.)

Mit Korallsteinen und anderen natürlichen Materialen haben wir einen kleinen Bachlauf mit Miniwasserfällen gebaut. Das Wasser fliesst in einen Teich und wird von dort wieder an den Bachanfang gepumpt. Noch braucht es den Feinschliff, aber die ersten Versuche mit dem Wasserschlauch sind gelungen. Wenn alles dann bepflanzt und eingelaufen ist, sieht das Bächlein bestimmt ganz nett aus und das sanfte Plätschern gefällt mir sehr. Dieser kleine Bach ist auf der linken Ranarioseite und auf der rechten Seite kreieren wir einen längeren etwa 15 Meter langen Bach.

Bild: Entstehung eines Bächleins (1.12.)

Bild: kleiner Bachlauf (3.12.)

Die Konstruktion und Montage des 54 Quadratmeter grossen Vordachs war ein Klacks und das schafften wir in Rekordzeit. Nun fehlt nur noch die Dachrinne vorne, denn die insgesamt 180 Quadratmeter Dachfläche bringt bei einem heftigen Tropenguss in kürzester Zeit sehr viel Wasser. Dieses wird später gesammelt und für die Wasserversorgung des Ranarios verwendet.

Bild: Hauptdach (28.11.)

Bild: Mitteldach mit Vordach (15.12.)

Bild: Innenbereich mit Ausblick (24.12.)

 

Nach einer harten Bauphase gönnten wir uns eine Pause und sind ein paar Tage ins Hochland von Costa Rica verreist. Dort besuchten wir verschiedene Zoos, Schmetterlingsfarmen, Schlangenzuchten und auch ein Ranario, um ein bisschen zu schauen, wie dort die Anlagen gestaltet sind. Mit vielen Ideen und voll getankt mit neuer Energie haben wir dann hier wieder zu arbeiten begonnen. Zuerst verlängerten wir die Strasse um 40 Meter und erstellten einen Besucherparkplatz (ca. 200 Quadratmeter). Als Unterlage dienten wieder Korallensteine, die Festigkeit geben. Und einmal mehr hiess es (mit Hilfe von Manuel und seinem Kleinlaster) 70 Tonnen Kies zu verschieben. Noch ist diese Arbeit nicht ganz beendet, denn der Untergrund ist gerade wenn es regnet sehr sumpfig und so werden wir sowohl die Strasse als auch den Parkplatz fortlaufend weiter bearbeiten, bis alles Material genügend fest ist. Beim Eingang bauen wir nun ein grosses Portal. Bald wird es fertig sein.

Bild: Strasse (6.1.)

Bild: Eingangsporton entsteht (26.2.)

In der Zwischenzeit habe ich alle Netzteile des Mittelbereichs angeschraubt und bin jeweils am Abend total erschöpft ins Bett gefallen. In dieser Hitze auf der Leiter in der prallen Sonne ist dies ein Knochenjob und meine Hände haben auch sehr stark gelitten.

Bild: Hände am Abend (14.2.)

Unser Freund und Bauchef Heinz hat mir zwei seiner besten Männer zum Anschrauben des Netzes ‚zur Verfügung gestellt’. Nach einer kleinen Einführung legten sie sich voll ins Zeug und schraubten selbst bei Höchsttemperaturen des Costaricanischen Sommers, was das Zeug hielt. Die beiden haben durchgehalten, eine Superarbeit geleistet und nach 13 Tagen ist nun das ganze Ranario mit Netz überspannt. Doch diese Arbeit war auch für die an diese Bedingungen gewöhnten Bauarbeiter an der Grenze der Belastbarkeit – und trotzdem haben sie oft während des Schraubens gepfiffen und die allgegenwärtigen Brüllaffen nachgeäfft. Ein hübsches Detail sei hier noch erwähnt: An einem Morgen riefen sie mich und zeigten mir ein kleines Kolibrinest, das auf einem kleinen Bäumchen im Ranario drin war. Da die Mama Kolibri wegen des Netzes nun nicht mehr zum Nest fliegen konnte, rannte ein Arbeiter mit einer süss duftenden Guayaba-Frucht eine halbe Stunde lang um das Ranario herum immer wieder zum Eingang, solange, bis ihm Frau Kolibri zum Nest folgte. Von diesem Zeitpunkt an flog die Kolibrimutter durch den Eingang ins Ranario hinein und brütete weiter, bis heute. Die Kleinen werden nächstens schlüpfen (und dann rennen wir mit Früchten zum Eingang, damit sie in die Freiheit finden).    

Bild:  Netz montieren (20.2.)

Bild:  Ranario Innenansicht (22.2.)

Bild: die beiden Schrauber (22.2.)

Bild: Aussenansicht (22.2.)

Nun sieht das ganze Projekt schon fast so aus, wie ich mir das vor einem Jahr in etwa vorgestellt habe. Der grosse Krampf ist getan, noch aber fehlen etliche Details bis zur Vollendung. Jetzt geht es an die Ausgestaltung und ich organisiere große Wurzelstücke und Pflanzen für die Einrichtung. In der kommenden Woche schweißen wir auch die Rahmen für die 3 Terrarien, die im Mittelbereich auf die gemauerten Sockel aufgebaut werden.    

 

In der Zwischenzeit ist das Eingangsporton fast fertig geworden und so können wir endlich unser Grundstück wieder verschliessen.

Bild: Eingangsporton fast fertig (13.3.)

Beim Schweissen der Terrarienrahmen ist mir ein Vierkantstahlrohr mitten ins Gesicht geflogen, weil vermutlich etwas viel Spannung auf diesem Teil gewesen ist. Da lag ich beduselt am Boden und blutete stark. Die Nase ist zum Glück nicht gebrochen, doch eine Narbe mehr wird zurück bleiben. Überhaupt prägten viele Verletzungen diesen Frühling und legten die Arbeit teils lahm. Beim Transport einer schweren Zementröhre habe ich mir einen Teil der rechten Wade abgerissen und eine andere dumme Bewegung ging ins sowieso lädierte linke Knie. Trotz allem sind wir mit den Arbeiten recht gut vorangekommen. Ich konnte mir einen Betonmischer ausleihen und mit 7 Tonnen Kies, Sand und Zement haben wir nun den 48 Meter langen Verbindungsweg zwischen dem Besucherparkplatz und dem Ranario fertig stellen können.

Bild: Terrarienrahmen schweissen (22.3.)

Bild: Porton und Parkplatz (9.5.)

Bild: Porton geschlossen (9.5.)

Bild: Weg betonieren (13.4.)

Bild: Weg vom Parkplatz (3.5.)

Bild: Weg zum Ranario (3.5.)

Nun bauen wir den Innenbereich aus. Zuerst werden auf die Backsteine mittels Armierungseisen als Anker und Zement Hartholzauflagen eingepasst, die dann die Wände aus Bambuslaminat aufnehmen. Sämtliche Hölzer, die Verwendung finden (hauptsächlich Hartholz Casha und Nispero), sind zertifiziert. Das ist zwar ein wenig teurer, doch diese Konsequenz nehme ich in Kauf, da das Ranario ein grosses ökologisches Ziel hat und es unverantwortlich ist, dafür illegal geschlagenes Holz zu verwenden.

Bild: Innenausbau (9.5.)

 

Der Innenausbau ist zwar noch nicht ganz abgeschlossen, doch wollten wir zuerst noch den kompletten Rundweg betonieren und die drei Teiche fertig stellen. Dazu schaufelten wir einmal mehr 12 Tonnen Sand-/Kiesgemisch fast 100 Meter weit zum Ranario, 2,9 Tonnen Zement mussten transportiert werden und reichlich Armierungseisengitter. Da mein Bein keine so schweren Arbeiten zuließ, heuerte ich einen zweiten Arbeiter an, der fortan mithalf.

Von Heinz erhielt ich erneut den Betonmischer und so konnten wir bald voll loslegen. Zuerst aber gruben wir die Teiche aus, eine zähe Sache durch lehmig schweren Boden, der von vielen Wurzeln durchwachsen ist.

Bild: Teich ausgraben (23.6.)

Bild: zweiter Teich (25.6.)

Dann mischten wir Beton und nach 8 Tagen war der ganze Rundweg fertig. Auch der längere Bachlauf hat sein Bett erhalten und ein kleines Fundament für ein Brücklein konnten wir auch gerade erstellen. Der kleine Boden für den Aufzuchtbereich ist entstanden.

Bild: Aufzuchtbereich betonieren (28.6.)

Bild: Boden Aufzuchtbereich fertig (28.6.)

Der Wetterbericht sagte schlechtes Wetter an und ausnahmsweise hatte er einmal recht. Wir konnten gerade den zweiten Teich fertig betonieren, als der Regen einsetzte.

Bild: Teich betoniert (3.7.)

Schnell füllte er sich bei den heftigen Schauern mit Wasser und für den dritten größten Teich hat es nicht mehr gereicht. Das Armierungseisen war eingelegt, doch das viele Wasser verunmöglichte das Ausbetonieren. Zum Glück sind in die Fundamentmauern Ausläufe eingearbeitet, so dass das Wasser recht schnell abfließen kann.

Bild: Teich voll gelaufen (4.7.)

Bild: Ablauf (5.7.)

Da aber nach so heftigen Regengüssen der Grundwasserspiegel lange hoch bleibt, mussten wir mit einer Pumpe das Wasser auspumpen und möglichst schnell betonieren, damit die Schicht abbinden konnte, bevor das Grundwasser zu fest von unten drückte. Nachteilig dabei war jetzt, dass wir ins Gemisch ein Additiv gaben, das den Beton wasserdicht macht, aber ihn auch langsamer aushärten lässt. Und nach dem Motto ‚Irgendwie schafft man es immer!’ haben wir dies nun auch gepackt und damit die mühsame Betoniererei abgeschlossen.

Die endlich gekommene Regenzeit hat etliche Frösche ins Ranario gelockt und so leben nun schon ganz freiwillig Smilisca phaeota, Bufo marinus, Bufo coniferus, Dendropsophus ebraccatus und Scinax elaeochrous darin. Mir soll’s recht sein und die Smiliscas haben sich auch schon tüchtig vermehrt. In den Wasserstellen des kurzen Bächleins tummeln sich unzählige Kaulquappen und in den Teichen fand ich heute Morgen zahlreiche frischen Gelege. Nun geht es an die Ausgestaltung und Bepflanzung, wir nähern uns dem Ziel!

Bild: Smilisca phaeota im Ranario (7.7.)

Die Gestaltung und Bepflanzung ist ein kreativer Prozess und nach der schweren Bauerei eine sehr schöne Arbeit. Im Ranario soll ein möglichst naturnaher Lebensraum für die Frösche und Kröten entstehen. Es ist zwar unmöglich, einen Regenwald nachzubauen und uns fehlen dazu auch die teils riesigen Urwaldbäume, doch dient er als Vorbild und soll in vielen Strukturen erkennbar sein. Totholzhaufen sorgen für Revierstrukturen und bieten Versteckmöglichkeiten. Fast alle Pflanzen entnehmen wir aus Biotopen der später eingesetzten Amphibien und so wachsen schon diverse Helikonien, Farne, Palmen und viele Kletterpflanzen. Speziell in der linken Hallenhälfte ergänzen wir die Pflanzenvielfalt auch durch Bromelien und ein paar Orchideen. In dieser Fülle entspricht dies zwar nicht ganz dem Originallebensraum, doch werden viele Besucher sicherlich daran Freude haben und sich die Amphibien kaum daran stören.

Bilder: Ranario Bepflanzung 1-5 (30.7.)

Vor einer Woche musste ich mich einer Leistenbruchoperation unterziehen, die mir nun eine Zwangsarbeitspause aufbrummt. Doch nun arbeitet ja die Zeit für mich, denn die Pflanzen müssen wachsen und ich werde schauen, wo noch etwas fehlt oder an welcher Stelle der Bewuchs zu dicht wird. Es wird eine ständige Aufgabe bleiben, das Ranario zu pflegen, etwas neu einzupflanzen oder anderes zu eliminieren. Das angestrebte Ziel wird sich erst nach Jahren vollumfänglich präsentieren, doch steht der Eröffnung noch dieses Jahr nichts mehr im Wege.

Ein Freund und der wohl beste Maler Cahuitas hat das Eingangsbild anhand meiner Skizzen und Ideen gemalt und es gefällt allen. Es zeigt zwei Hände, welche uns einladen, die Natur mit ihren Schönheiten zu betrachten. "Schaut mal, was es Schönes zu bewahren gilt!" Eine Einladung der Natur, das Ranario zu besuchen ... und uns bewusst zu werden, was wir im Begriff sind zu verlieren, wenn wir nicht alles daran setzen, die Natur zu schützen und zu erhalten.

 

Bild: Ricardo bei der Arbeit (6.10.)

Bild: fertiges Bild (9.10.)

 

Endlich bin ich körperlich wieder einigermassen hergestellt, sodass die letzten Bauschritte angegangen werden können. Schon ist die grosse Eingangsschiebetür zusammengeschraubt und montiert und die beiden Schleusentüren sind eben auch fertig geworden. Der Innenausbau sollte diese Woche beendet werden können. Dann werden die beiden WCs gefliest und die ‚Töpfchen’ installiert.

 

Bild: Eingang mit Schiebetür von innen (3.11.)

 

Ein grosses Problem in den letzten 2 Monaten war die grosse Hitze und Trockenheit. An manchen Tagen erreichte das Quecksilber 38 °C und selbst die kleinsten Tätigkeiten waren eine Qual.

 

Bild: heiss und trocken (3.11.)

 

Noch nie hat Cahuita eine so lange Trockenperiode mit derart hohen Temperaturen erlebt und als Folge herrschte grosser Wassermangel. Das war natürlich für die Pflanzen auch eine harte Zeit und nur mit Mühe konnte ich genügend Wasser auftreiben, damit die frisch gesetzten Neuheiten anwachsen konnten. Nun scheint aber endlich der Regen wieder zu kommen und das Gröbste ist wohl überstanden.

 

Bild: Ranario Bepflanzung 6 (5.11.)

Bild: Ranario Bepflanzung 7 (5.11.)

Bild: Ranario Bepflanzung 8 (5.11.)

Bild: Ranario Bepflanzung 9 (5.11.)

 

Da nun das ganze Ranario komplett dicht ist, mache ich mich daran, die zahllosen Landkrabben heraus zu fangen. Da ich kein Gift einsetzen will, grabe ich Eimer in den Boden ein, in die eine Banana als Köder platziert wird. Krabben mögen Bananen, purzeln in den Eimer und können das glattwandige Gefäss nicht mehr verlassen. Am Morgen trage ich dann die Eimer samt ihren Gefangenen nach draussen und so hoffe ich, nach und nach diese ungebetenen Gäste los zu werden. 

 

Bild: Krabbenfalle (6.11.)

 

Als letzte bauliche Massnahme im Mittelbereich sind die beiden stillen Örtchen und auch der Waschplatz fertig geworden. Beim Händewaschen kann man durch das nur mit einem Netz verspannte Fenster ins Ranario hinaussehen.

 

Bild: stille Örtchen (23.11.)

Bild: Waschplatz (23.11.)

 

Eine schöne Arbeit ist die Gestaltung der Terrarien. Jedes besitzt eine eigene Beleuchtung und einen Bachlauf, welcher in einem kleinen Teich mündet. Dieser wird direkt aus dem dahinter liegenden Teich gespeist und ein Überlauf führt das Wasser auch wieder dorthin zurück. Nun fehlen nur noch die Pflanzen und die Frontscheiben.

 

Bild: Doppelterrarium (23.11.)

 

Genau zu Ostern 2008 ist nach etwas mehr als 2 Jahren Bauzeit das Ranario fertig geworden. Viele Pflanzen sind schon gut gewachsen und an manchen Stellen fühlt man sich im Ranario in dichten Regenwald hinein versetzt. Nur ab und zu muss irgendwo noch eine Pflanze eingesetzt oder an einer anderen Stelle ungewollter Wuchs entfernt werden. Über 800 Krabben haben wir umgesiedelt und nur noch vereinzelt verrät sich noch eine durch ihr Loch. 

Bild: dichte Bepflanzung 1 (21.3.)

Bild: dichte Bepflanzung 2 (21.3.)

Im Mittelteil habe ich ein Aquarium in die Wand eingebaut. Darin ziehe ich Kaulquappen von verschiedenen Laubfröschen auf und die schlüpfenden Jungfrösche können direkt ins Ranario ‚entfliehen’. Daneben zeige ich auf wenigen Bildern den Ablauf der Fortpflanzung von Agalychnis callidryas, weil dies nicht zu jedem Zeitpunkt im Ranario selber beobachtet werden kann. 

 

Bild: Aquarium mit Infowand (21.3.)

 

Schon fast ein halbes Jahr leben freiwillig einige Frösche im Ranario und sie vermehren sich auch prächtig. In allen drei Teichen schwimmen Kaulquappen von verschiedenen Arten. Viele Besucher haben Freude und zeigen grosses Interesse auch an den Pflanzen, die im Ranario gedeihen. Bis jetzt hat sich niemand daran gestört, dass einige Palmen, Bromelien oder Orchideen teils aus anderen Ländern stammen. Die Wasser abweisenden Blätter des Lotus sind eine absolute Attraktion.

 

Bild: Lotus (21.3.)

 

Nun erhalten wir in der ersten Aprilwoche die Autorisation für das gesamte Projekt. Endlich! Dann werden alle Frösche und Kröten eingesetzt und die nahe Regenzeit wird die Kollektion vereinfachen. In den vergangenen Monaten haben wir kontinuierlich die Futtertierzucht ausgebaut und dazu den Tieren auch gekeschertes Wildfutter angeboten. Die Terrarien sind schon besetzt mit Dendrobates auratus, Oophaga pumilio, Phyllobates lugubris und Dendropsophus ebraccatus.

 

Bild: Pfeilgiftfroschterrarium (21.3.)

 

Aus persönlichen Gründen müssen wir in die Schweiz zurückkehren und so suchen wir dringend eine geeignete Nachfolge für das Ranario in Cahuita. Vielleicht finden wir über diesen Bericht jemanden, der diese schöne und wichtige Aufgabe gerne übernehmen will (auch wenn dies vorerst nur für eine beschränkte Zeit ist). Das ganze Grundstück steht zum Verkauf und ideal wäre ein Käufer, der zugleich das Ranario weiterführen könnte. Informationen und Details erfahren Sie direkt bei Martin Haberkern unter: quaki@bluewin.ch

   

Bild: Ranario Cahuita (21.3.)

  

29.1.06 10.4.06 14.3.06 14.3.06 15.3.06

Kies abladen

 

Kies und Sand führen

 

gerodeter Mittelteil

 

ausleinen

 

Graben für das Rahmenfundament

 

15.3.06 15.3.06 21.3.06 14.3.06 23.3.06

Eisen biegen

 

Bewachen der Zementsäcke

 

Backsteine transportieren

 

Stahlfüsse

 

Eisen einlegen

 

23.3.06 4.4.06  6.4.06 18.4.06 20.4.06
Betonieren des Rahmenfundaments

 

Mauer

 

Sockel mit Füssen

 

Mittelteil

 

Sockel für einen Hauptträger

 

20.4.06 20.4.06 20.4.06 20.4.06 21.4.06
Septiksystem

 

Abläufe

 

Rohre verlegen

 

Boden betonieren 1

 

Boden betonieren 2

 

26.4.06 26.4.06 28.4.06  1.5.06 1.5.06
Mauern der Terrariensockel

 

Schneiden der Blocks

 

Die beiden WC’s

 

Stahllieferung

 

Montieren der Stahlträger

 

1.05.06 3.05.06 3.05.06 3.05.06 20.05.06

Prost Rolf

finish der WC’s

Septiksystem fertig

Betonmischertransport

Masterbogen schweissen

20.05.06 18.06.06 18.06.06 31.07.06 31.07.06
Masterbogen passt Bögen aufrichten Zugang betonieren

Stahlhalle Bögen fertig montiert

Stahlhalle von oben

20.08.06 24.08.06 24.08.06 24.08.06 28.08.06
Guanacaste am Boden Endstücke einschweißen Abschlussleiste schweißen letzte Querstützen einsetzen Spilotes pullatus
28.08.06        
Spilotes pullatus im Ranario Netz montieren
(14.9.)
Bäume einfassen
(19.9.)
Drehmomentschlüssel (19.9.)  Dachauflage schweissen (27.9.)
         
Dachauflage montieren (27.9.) Jimmy am Schweissen (29.9.) Konstruktion des Mittelteils (29.9.) geräumte Halle
(30.9.)
Korallsteine
(26.10.)
         
Netz spannen
(8.11.)
Dach montieren
(10.11.)

Entstehung der Wege (14.11.)

ein kühles Bier
(23.11.)
Entstehung eines Bächleins (1.12.)
         
kleiner Bachlauf
(3.12.)

Hauptdach
(28.11.)

Mitteldach mit Vordach (15.12.)

Innenbereich mit Ausblick (24.12.)

Straße
(6.1.)
         
Eingangsporton entsteht (26.2.) Hände am Abend
(14.2.)

Netz montieren
(20.2.)

Ranario Innenansicht (22.2.)

die beiden Schrauber (22.2.)
         
Aussenansicht
(22.2.)
Eingangsporton fast fertig (13.3.) Terrarienrahmen schweissen (22.3.)

Weg betonieren
(13.4.)

Porton und Parkplatz (9.5.)
         
Porton geschlossen (9.5.) Weg vom Parkplatz (3.5.) Weg zum Ranario
(3.5.)

Innenausbau
(9.5.)

Teich ausgraben (23.6.)
         
zweiter Teich (25.6.) Aufzuchtbereich betonieren (28.6.) Boden Aufzuchtbereich fertig (28.6.) Teich betoniert
(3.7.)
Teich voll gelaufen (4.7.)
         
Ablauf
(5.7.)
Smilisca phaeota im Ranario (7.7.) Ranario Bepflanzung (30.7.) Ranario Bepflanzung (30.7.) Ranario Bepflanzung (30.7.)
         
Ranario Bepflanzung (30.7.) Ranario Bepflanzung (30.7.)

Ricardo bei der Arbeit (6.10.)

fertiges Bild (9.10.) Eingang mit Schiebetür von innen (3.11.)
         
heiss und trocken (3.11.) Ranario Bepflanzung 6 (5.11.) Ranario Bepflanzung 7 (5.11.) Ranario Bepflanzung 8 (5.11.) Ranario Bepflanzung 9 (5.11.)
         

Krabbenfalle (6.11.)

stille Örtchen (23.11.)

Waschplatz (23.11.)

Doppelterrarium (23.11.) dichte Bepflanzung 1 (21.3.)
         

dichte Bepflanzung 2 (21.3.)

Aquarium mit Infowand (21.3.)

Lotus (21.3.)

Pfeilgiftfroschterrarium (21.3.)

Ranario Cahuita (21.3.)

 

 

 

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