Dendrobatidae (Pfeilgiftfrösche, Färberfrösche)
Es handelt sich um eine Familie neotropischer (mittel- und südamerikanischer), überwiegend tagaktiver Froschlurche, die nur selten größer als 50 mm werden (Ausnahme z. B. Colostethus riveroi). Die Vertreter der Gattungen Dendrobates und Phyllobates sind gekennzeichnet durch toxische Hautalkaloide und leuchtende, aposematische Färbungen. Alle Vertreter der Dendrobatidae betreiben eine mehr oder weniger aufwändige Brutpflege, bei der die Kaulquappen, die in einem zumeist terrestrischen Gelege (ohne Wasser) schlüpfen, auf dem Rücken eines Elternteils zu einer entsprechenden Wasseransammlung getragen werden. Diese kann permanent (Bachlauf, See, etc.) oder temporär (Phytothelmata [wassergefüllte Blattachseln von Pflanzen wie bspw. Bromelien], Pfützen oder Wagenspuren) sein. Nach 6-12 Wochen wird artspezifisch die Metamorphose beendet.
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Das Vergesellschaften von Terrarientieren ist vielerorts eine beliebte Angelegenheit. Sogar Zoos zeigen in ihren Ausstellungen nicht selten eine Kombination verschiedener Arten. Es gibt aber eine Reihe von Kriterien, die man unbedingt vor einer Vergesellschaftung beachten sollte.
Dieser Link gibt einen Überblick über die Dendrobatoidea, die unlängst von Grant et al. taxonomisch neu bearbeitet wurden.
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